Europa

Iran unter Druck: Letzte Chance für UN-Sanktionen bis Oktober!

Die Uhr tickt: Der Westen hat nur noch bis Oktober Zeit, um UN-Sanktionen im Rahmen des Atomdeals zu verhängen!

Teheran, Iran – Ein Sturm zieht auf! Donald Trumps zweite Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten könnte Iran auf einen gefährlichen Kurs führen, der die Beziehungen zum Westen auf eine harte Probe stellt. Analysten warnen: Die Zeit drängt!

Die US-Führung und israelische Militärs diskutieren offen über militärische Angriffe auf Irans wichtigste Atomstandorte und kritische Infrastrukturen wie Kraftwerke und Öl- sowie petrochemische Anlagen. Ein gefährliches Spiel, das die Welt in Atem hält!

Doch die iranischen Machthaber, allen voran der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei, zeigen sich unbeeindruckt. Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) hat massive Militärübungen abgehalten, die sich hauptsächlich auf den Schutz sensibler Standorte konzentrieren. Ein Zeichen der Stärke oder der Verzweiflung?

Ein Wandel in der iranischen Strategie?

Über zwei Jahrzehnte lang war die Beziehung Irans zum Westen von der nuklearen Agenda geprägt. Teheran beteuert, keine Massenvernichtungswaffen anstreben zu wollen. Doch die Rufe nach einer Neubewertung dieser Politik werden lauter, während die Sicherheitsbedrohungen zunehmen.

In Teheran gibt es zwei gegensätzliche Denkschulen: Die eine ist offen für Gespräche mit den USA, auch über das Atomprogramm, während die andere vehement für den Erwerb einer Waffe plädiert. Naysan Rafati, ein führender Iran-Analyst, warnt: „Sollte das erste Lager gewinnen, wird Washington dennoch bereit sein müssen, sich mit Teheran auseinanderzusetzen.“

Die geopolitischen Karten haben sich gewendet: Der Sturz von Bashar al-Assad in Syrien hat Iran einen wichtigen Pfeiler seiner Verteidigungsstrategie genommen. Hinzu kommen die verheerenden Auswirkungen der Sanktionen auf die bereits angeschlagene iranische Wirtschaft, die unter einer fallenden Währung und hoher Inflation leidet.

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi wird bald nach Europa reisen, um Gespräche mit den E3 – Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich – zu führen. Die Hoffnung auf eine neue Vereinbarung, ähnlich dem 2015 geschlossenen JCPOA (Gemeinsamer umfassender Aktionsplan), ist da. Doch bisher gibt es keine konkreten Fortschritte!

Die Zeit drängt!

Die Situation ist angespannt! 2018 brach Trump den JCPOA und verhängte drakonische Sanktionen gegen Iran. Die Europäer scheinen nun mehr denn je bereit, sich den US-Politiken anzupassen, da die Spannungen mit Teheran gewachsen sind. Ellie Geranmayeh, stellvertretende Leiterin des Programms für den Nahen Osten und Nordafrika beim Europäischen Rat für Auswärtige Beziehungen, erklärt: „Die Europäer haben in den letzten Jahren die maximale Druckkampagne in gewisser Weise selbst unterstützt.“

Die Zeit bis Oktober wird entscheidend sein! Einige Klauseln des JCPOA sind bereits abgelaufen, was die Bereitschaft zu neuen Verhandlungen erhöht. Besonders brisant: Die Hauptklausel, die es dem Westen erlaubt, die aufgehobenen UN-Sanktionen gegen Iran wieder in Kraft zu setzen, läuft im Oktober 2025 aus.

Die E3 hat den „Snapback“ als letztes Druckmittel gegen Iran in der Hinterhand. Doch was passiert, wenn Trump sofortige Sanktionen fordert? „Wir könnten entweder in eine Phase deutlich höherer Spannungen oder zu einem begrenzten Abkommen über das Atomprogramm übergehen“, sagt Abas Aslani, leitender Forschungsmitarbeiter am Zentrum für strategische Studien im Nahen Osten.

Die neuesten Informationen zeigen: Iran hat noch keinen Atomwaffenbau begonnen, doch die Anreicherung von Uran auf bis zu 60 Prozent – nur einen kurzen Schritt von den über 90 Prozent für eine Bombe entfernt – gibt dem Land ein gewisses Druckmittel in Verhandlungen. Aber Vorsicht: Diese Aktivitäten könnten die USA und Israel zu militärischen Maßnahmen bewegen!

Die Welt schaut gebannt auf Teheran, während die politischen und militärischen Entscheidungen der kommenden Wochen und Monate über Frieden oder Krieg entscheiden könnten. Die Spannung ist greifbar!