Gesundheit

Kleine Länder im Fokus: Innovative Gesundheitsstrategien in Bled!

Am 27. Februar 2025 steht die Elfte hochrangige Tagung der Initiative kleiner Länder (SCI) bevor, die vom 11. bis 13. Mai 2025 im malerischen Bled, Slowenien, stattfinden wird. An diesem Treffen werden hochrangige Delegierte aus zwölf Ländern der Europäischen Region der WHO erwartet, die zusammen eine Bevölkerung von bis zu 2 Millionen Menschen repräsentieren. Diese Tagung markiert das dritte Jahr der Umsetzung des Fahrplans der SCI, der seit seiner Genehmigung 2022 in Bečići, Montenegro, in Kraft ist.

Das Hauptziel der Tagung besteht darin, das zweite Europäische Arbeitsprogramm (EPW 2) für den Zeitraum 2026–2030 zu diskutieren. Die Teilnehmer werden sich dabei auf zentrale Prioritäten konzentrieren, darunter die Nutzung personalisierter und präventiver Versorgung, die Optimierung technologischer Innovationen und die Beschleunigung der Dekarbonisierung in Gesundheitssystemen. Auch die Gewährleistung nachhaltiger Gesundheitsfinanzierung sowie die Befähigung von Gemeinschaften werden thematisiert. Zum Abschluss der Veranstaltung steht die Unterzeichnung der Erklärung von Slowenien an.

Hintergrund und Ziele der Initiative kleiner Länder

Die Initiative kleiner Länder wurde 2013 gegründet und bietet eine Plattform für Mitgliedstaaten mit maximal 2 Millionen Einwohnern. Eines der Hauptanliegen der SCI ist es, die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Herausforderungen zu fördern und den Austausch von Erfahrungen zu erleichtern, um die gesundheitlichen Ergebnisse der Mitgliedsstaaten zu verbessern. Zu den wesentlichen Zielen des Fahrplans gehören die Integration von Gesundheit und Wohlbefinden in politische Zielkataloge sowie die Förderung von Investitionen in diese Bereiche.

Im Rahmen der zeitgleich stattfindenden 72. Europäischen Regionalkonferenz der WHO in Tel Aviv beraten 53 Gesundheitsministerinnen und -minister über die zukünftige Gesundheitsagenda, die wichtige Themen wie Digitalisierung und die Bekämpfung des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen behandelt. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hebt die Notwendigkeit hervor, die medizinische Grundversorgung zu stärken und den Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle zu gewährleisten. Dieser Kontext zeigt, dass die WHO weiterhin aktiv daran arbeitet, die Gesundheitssysteme in Europa zu unterstützen und zu verbessern, insbesondere im Zuge der Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie und den Ausbruch von Affenpocken.

Hans Henri P. Kluge, der WHO-Regionaldirektor, fordert zudem einen stärkeren Schutz für Wissenschaftler und ein politisches Engagement gegen Krankheiten. Die Notwendigkeit internationaler Kooperation im Gesundheitswesen wird von verschiedenen Akteuren, einschließlich des israelischen Präsidenten Isaac Herzog, betont, wobei Gesundheit als Brücke für Zusammenarbeit gesehen wird.