Google hat Verbesserungen an seinem Smart Bidding-Algorithmus angekündigt, die sich auf mehr Einblicke in die Berichterstellung und Vorhersagefunktionen konzentrieren. Die Ankündigung folgt auf einen Blog-Beitrag am Tag vor der Aufforderung an Werbetreibende, Smart Bidding mit Broad Match zu verwenden.

Smart Bidding besteht aus mehreren automatisierten Gebotsstrategien, mit denen Google Gebote in Echtzeit basierend auf Kontodaten und Kontozielen verwalten kann. Diese Gebotstypen umfassen:

Ziel-CPAT-Ziel ROASMaximize ConversionsMaximize Conversion ValueEnhanced CPC

Smart Bidding-Optionen können auf Kampagnenebene ausgewählt und angewendet werden.

Vorhersagedaten für Budgets, Ziel-CPA und Ziel-ROAS

Bisher basierten Vorhersagedaten auf Daten der letzten 7 Tage, die zeigen würden, was in der Vergangenheit passiert wäre. Smart Bidding wurde jetzt um die Möglichkeit erweitert, Prognosen für bis zu 90 Tage zu erstellen, wobei bevorstehende Einflussfaktoren wie die Saisonalität berücksichtigt werden.

Vorhersagedaten für Kampagnen mit Smart Bidding können durch Klicken auf das kleine Diagrammsymbol neben der Budgeteinstellung angezeigt werden:

Im Folgenden finden Sie eine Beispielsimulation, die vorhergesagte Unterschiede für einen zukünftigen Zeitraum von 7 Tagen basierend auf verschiedenen Ebenen der Ziel-CPA-Skalierung zeigt.

In den Spalten werden vorhergesagte Klicks, Kosten, Impressionen, Top-Impressionen, Conversions und deren Wert angezeigt. Durch Auswahl verschiedener Daten werden die Vorhersagen in diesen Spalten aktualisiert.

Erweiterte Bid Strategy Reports

Werbetreibende können jetzt auch Empfehlungen zur Verbesserung ihrer Smart-Bidding-Ergebnisse für Keywords und Budgets anzeigen. Google stellt fest, dass diese Empfehlungen künftig auf andere Faktoren ausgeweitet werden.

Der Bid Strategy-Bericht teilt seine Messdaten jetzt auch an vier anderen Stellen in einem Google Ads-Konto mit:

Auf der Registerkarte “Kampagne”: Benutzer können jetzt auf dieser Registerkarte für Suche und Einkauf durchschnittliche CPA- und ROAS-Ziele anzeigen. (Die App wird in Kürze verfügbar sein.) Auf diese Weise erhalten Sie einen einfachen Zugriff darauf, wie Google Ads seinen Kauf mit Faktoren wie Gerätegeboten, CPA- und ROAS-Zielen optimiert und diese im Laufe der Zeit ändert. Auch auf der Registerkarte Kampagne: In Suchkampagnen Benutzer können möglicherweise einen besseren Einblick in ihre Conversion-Verzögerung und deren Auswirkungen auf ihre Endergebnisse erhalten. Wenn Sie den Mauszeiger über die Spalte “Conversions” bewegen, wird die Anzahl der Tage angezeigt, die noch für Conversions gemeldet werden müssen, basierend auf einem definierten Zeitraum. Außerdem wird eine Schätzung der Anzahl der erwarteten Conversions angezeigt, jedoch nur, wenn eine Kampagne über genügend historische Conversion-Daten verfügt, um diese zu berechnen. Auf der Übersichtsseite: Bei Suchkampagnen werden jetzt Top-Signale für die Maximierung der Conversion- und Ziel-CPA-Gebotsstrategien angezeigt. Auf diese Weise können Benutzer ermitteln, auf welche Faktoren sich Smart Bidding für die Leistung konzentriert. In der freigegebenen Bibliothek: Werbetreibende können jetzt Attribute für Portfolio-Gebotsstrategien direkt in der freigegebenen Bibliothek bearbeiten, z. B. Namen und Ziele für CPA, ROAS und Impression Share.

Viele Werbetreibende möchten Smart Bidding begrüßen, sind sich jedoch nicht sicher, wie die Optimierung eine Art Black Box sein kann. Wenn sich die Ergebnisse ändern, können sich Werbetreibende hilflos fühlen, Fehler zu beheben oder zu skalieren, da sie nicht sicher sind, was die Änderung auslöst. Die fortgesetzte Transparenz darüber, wie Smart Bidding Daten für ihre Verwendung interpretiert, ist zweifellos eine willkommene Datenquelle für Anzeigenmanager.

Die vollständige Ankündigung von Google kann sein hier gefunden.

Quelle