Breisgau-Hochschwarzwald

Blitzer-Einnahmen im Hochschwarzwald: Autofahrer unter Druck!

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hat im Jahr 2024 aufgrund von Geschwindigkeitsmessungen hohe Einnahmen erzielt. Laut einem Bericht von badische-zeitung.de sind insbesondere im Hochschwarzwald bemerkenswerte Summen verzeichnet worden. Diese Einnahmen resultieren hauptsächlich aus den zahlreichen Geschwindigkeitsübertretungen, die meist durch fotografische Aufnahmen dokumentiert und entsprechend bestraft werden. Autofahrer und Motorradfahrer äußern häufig Unzufriedenheit über die Radarkontrollen in der Region.

Zusätzlich berichtet news.de, dass es in Staufen im Breisgau derzeit nur einen Standort für mobile Radarkontrollen gibt. Die Gefahrenlage im Straßenverkehr ändert sich häufig, was Anpassungen der Radarkontrollen notwendig machen kann. Aktuell fand eine mobile Radarkontrolle am 17. März 2025 an der Ballrechter Straße in Grunern statt, wo ein Tempolimit von 50 km/h gilt. Die Messung wurde um 14:18 Uhr durchgeführt.

Bußgelder und Toleranzwerte

Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen können hohe Bußgelder fällig werden. In Deutschland regelt die Straßenverkehrsordnung (StVO) die Ahndung solcher Verstöße. Für mobile Blitzgeräte gelten folgende Toleranzen: Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird ein Abzug von 3 km/h vom gemessenen Wert vorgenommen, während bei Geschwindigkeiten über 100 km/h 3 Prozent des Messwerts abgezogen werden. Manche Blitzermodelle könnten zudem geringere Messgenauigkeiten aufweisen, was höhere Toleranzabzüge zur Folge haben kann.