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Am Mittwochmorgen löste ein Brandalarm an der Gewerblichen Schule im Wittumweg in Schramberg-Sulgen eine groß angelegte Evakuierung aus. Insgesamt mussten 250 Schüler und Lehrer das Gebäude verlassen, nachdem im Bereich der Schreinerei eine Rauchentwicklung festgestellt wurde. Schulleiter Axel Rombach bestätigte, dass die Rauchentwicklung ursächlich für den Alarm war. Die Feuerwehr Sulgen sowie eine Drehleiter aus Schramberg wurden umgehend alarmiert und trafen schnell am Einsatzort ein.
Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst kümmerten sich um die Situation. Während die Schüler und Lehrer im Freien warteten, stellte Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle fest, dass ein Löschen des Feuers nicht erforderlich war. Nach etwa 30 Minuten konnten die Einsatzkräfte abrücken, da nur das A-Gebäude der Schule betroffen war und keine anderen Gebäudeteile in Mitleidenschaft gezogen wurden. Unter den Feuerwehrangehörigen befand sich offensichtlich auch ein Schüler der Beruflichen Schulen, der zum Einsatz ausrückte.
Brand in Einfamilienhaus am 20. Mai
Ein weiteres Brandereignis in Schramberg ereignete sich am Abend des 20. Mai. Hierbei brach ein Feuer in einem Einfamilienhaus in steiler Hanglage aus. Die Feuerwehr wurde gegen 18 Uhr alarmiert, nachdem eine starke Rauchentwicklung sichtbar war. Zunächst war unklar, ob sich Personen im Gebäude aufhielten. Glücklicherweise konnten die Bewohner sich selbst in Sicherheit bringen und wurden bei Nachbarn aufgefunden. Aufgrund der fortgeschrittenen Brandausbreitung und Einsturzgefahr musste ein geplanter Innenangriff abgebrochen werden.
Die Feuerwehr konzentrierte sich auf die Brandbekämpfung, was aufgrund der schwierigen Lage des Gebäudes herausfordernd war. Eine 200 Meter lange Schlauchleitung wurde verlegt, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Die Stromversorgung des Gebäudes musste von EnBW abgeschaltet werden, um die Einsatzkräfte zu schützen. Nach etwa eineinhalb Stunden Kontrolle konnte der Brand schließlich mit fünf C-Rohren und einem B-Rohr im Außenangriff unter Kontrolle gebracht werden. Die DRK-Bereitschaft Schramberg versorgte die Einsatzkräfte während des Einsatzes. Ein Bewohner wurde später zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die Polizei schätzte den Gebäudeschaden auf rund 200.000 Euro, da das Haus bis auf die Grundmauern niederbrannte. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, und die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind im Gange.