
Ein 57-jähriger Autofahrer verursachte am Montagnachmittag mehrere Unfälle in Freiamt im Kreis Emmendingen. Berichten zufolge war der Mann stark betrunken und hatte einen Atemalkoholwert von rund 3,3 Promille, als die Vorfälle geschahen. Der Vorfall begann gegen 17:20 Uhr, als der Fahrer in der Hauptstraße in Richtung Landeck fuhr.
Der Fahrer kam in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und beschädigte einen Leitpfosten. Kurz darauf lenkte er nach rechts, kam erneut von der Fahrbahn ab und fuhr auf einem Grünstreifen. Dabei streifte er ein entgegenkommendes Fahrzeug und beschädigte es. Eine aufmerksame 34-jährige Autofahrerin, die hinter ihm fuhr, bemerkte die gefährliche Fahrweise des Mannes und handelte entscheidend. Als der Fahrer schließlich anhielt, sprach die Frau ihn an und nahm ihm die Autoschlüssel weg. Bei Eintreffen der Polizei war starker Alkoholgeruch beim Fahrer wahrnehmbar, und sein Führerschein wurde einbehalten, wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten.
Rechtliche Folgen bei Alkohol am Steuer
Alkohol am Steuer stellt ein ernstes Risiko für andere Verkehrsteilnehmer dar und kann erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. In Deutschland gilt eine Promillegrenze von 0,0 für Fahranfänger und Personen unter 21 Jahren. Ab 0,3 Promille spricht man von relativer Fahruntüchtigkeit, während ab 0,5 bis 1,09 Promille ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot drohen. Ab einem Wert von 1,1 Promille gilt man als strafbar und muss mit einem Führerscheinentzug und weiteren Sanktionen rechnen, wie der ADAC ausführte. Zudem wird ab 1,6 Promille die Teilnahme an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zwingend erforderlich.