
In Neustadt an der Aisch kam es zwischen dem 28. und 31. März 2025 zu einem Diebstahl, bei dem unbekannte Täter eine Zugmaschine und einen Sattelauflieger entwendeten. Die Zugmaschine, ein DAF-Modell XF 480 FT, war auf dem Gelände einer Spedition in der Werner-von-Siemens-Straße geparkt. Die Parkzeit der Zugmaschine erstreckte sich von Freitag um 21:00 Uhr bis Montag um 07:00 Uhr. Das Kennzeichen der Zugmaschine lautet NEA-HE 176.
Der Sattelauflieger der Marke Schmitz Cargobull, Modell SCB*S3, war auf einem Grünstreifen in der Robert-Bosch-Straße abgestellt und trug das Kennzeichen KO-BO 252. Der Gesamtwert des entwendeten Fahrzeuggespanns beläuft sich auf etwa 200.000 Euro. Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise. Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 zu melden, wie infranken.de berichtete.
Vandalismus-Serie im Landkreis
Zusätzlich wurde festgestellt, dass im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim eine Serie von Sachbeschädigungen stattgefunden hat. Diese Taten ereigneten sich zwischen Ende April und Mitte Mai 2024 und umfassen mehrere Orte wie Neustadt a.d. Aisch, Ipsheim, Bad Windsheim und Emskirchen. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag.
Die erste Tat begann in der Nacht vom 27. auf den 28. April 2024, als mehrere amtliche Kennzeichen von Pkw am Neustädter Bahnhof entwendet wurden; zudem wurden drei Fahrzeuge am SB-Waschplatz beschädigt, was zu einem Sachschaden von circa 10.000 Euro in Neustadt a.d. Aisch führte. In Ipsheim wurden in der gleichen Nacht sieben Fahrzeuge an der Burg Hoheneck beschädigt.
Die Taten setzten sich in Bad Windsheim fort, wo in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 2024 Reifen zerstochen und Fahrzeuge sowie Wohnwagen beschmiert wurden. Der Sachschaden in Bad Windsheim belief sich auf rund 8.500 Euro. Ähnliche Sachbeschädigungen fanden auch in Emskirchen und Ipsheim statt, wobei die Ermittlungen vom Kommissariat für Staatsschutz der Kriminalpolizei Ansbach sowie der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth geleitet werden. Nach der Identifizierung zweier Tatverdächtiger – einem 17-Jährigen und einem 18-Jährigen aus dem Landkreis – wurden deren Wohnanschriften durchsucht und Handys sichergestellt, wie fraenkischer.de berichtete.