
Bei einer Hochzeitsfeier in Fürth, Mittelfranken, kam es zu einem tödlichen Vorfall, der die Polizei und die örtliche Gemeinschaft erschütterte. Am Sonntag wurde ein 47-jähriger Mann während der Feier, die in einer Eventlocation in einem abgelegenen Industriegebiet stattfand, lebensgefährlich verletzt und starb kurz darauf an seinen Verletzungen. Die genauen Hintergründe und der Ablauf der Tat sind bislang unklar. Ein Ermittlerteam der Mordkommission ist mit den Untersuchungen betraut, während das einst abgesperrte Tatgebiet mittlerweile wieder freigegeben wurde.
Die Polizei geht davon aus, dass ein Täter am Werk war, und fahndet intensiv nach zwei Fahrzeugen, die in Verbindung mit dem Vorfall stehen könnten. Gesucht werden ein grauer Skoda Octavia sowie ein weißer Mercedes-Benz GLE, beide mit französischer Zulassung. Die Polizeibehörde bittet um Hinweise zu diesen Fahrzeugen und warnt die Öffentlichkeit, die Insassen nicht selbst anzusprechen, da diese möglicherweise bewaffnet sind. Dieser Vorfall fand parallel zu einem anderen tödlichen Vorfall in Parsberg, Oberpfalz, statt, wo ebenfalls ein Mann bei einer Feier getötet wurde, wobei der mutmaßliche Täter dort festgenommen wurde, wie der Tagesspiegel berichtete.
Ermittlungen nach gewalttätiger Auseinandersetzung
In einem weiteren Vorfall in Fürth, der im zeitlichen Zusammenhang zur Hochzeitsfeier steht, wurde ein 22-jähriger Mann in Untersuchungshaft genommen, nachdem er einen Polizisten in den Würgegriff genommen hatte. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf den 1. Dezember an der Haltestelle Burgfarrnbach-Ost, im Zuge eines handgreiflichen Streits unter etwa 50 Hochzeitsgästen um einen Shuttlebus. Der 30-jährige Beamte wurde nach dem Vorfall längere Zeit dienstunfähig. Ursprünglich wurde der Beschuldigte vorläufig festgenommen und später wieder auf freien Fuß gesetzt, bevor er am vergangenen Montag aufgrund neuer Beweise von der Kriminalpolizei festgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wirft ihm ein versuchtes Tötungsdelikt vor, wie BR24 berichtete. Die Ermittlungen finden weiterhin statt.