
Die Freiwillige Feuerwehr Ingolstadt Stadtmitte hat in ihrer jährlichen Dienstversammlung eine umfassende Bilanz für das Jahr 2024 präsentiert. Kommandant Martin von Kap-herr stellte fest, dass die Feuerwehr insgesamt 185 Einsätze verzeichnete. Darunter befanden sich 78 Brände und 45 technische Hilfeleistungen. Zudem wurden mehrere Gefahrgut- und Sicherheitswachen-Einsätze genannt. Die Mannschaft leistete mehr als 12.200 ehrenamtliche Stunden im Einsatz- und Übungsdienst.
Aktuell umfasst die Feuerwehr 101 Mitglieder, zu denen vier Erwachsene und sechs Jugendliche neu hinzugekommen sind. Jugendwart Martin Storzer berichtete von 25 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr, die unter anderem an einem großen Übungswochenende mit Zeltlager teilnahmen. Außerdem bestanden 21 Nachwuchskräfte den Wissenstest und die Jugendflamme, während 12 Jugendliche die Bayerische Jugendleistungsprüfung erfolgreich absolvierten.
Ehrungen und Beförderungen
Im Zuge der Versammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt, darunter Simon Bachinger für 10 Jahre, Marco Illein für 20 Jahre, Sebastian Heim und Lothar Möller für 30 Jahre sowie Henrik Behrends für 40 Jahre Mitgliedschaft. Darüber hinaus wurden neue Feuerwehrfrauen und -männer sowie Oberfeuerwehrleute ernannt. Martin Schmieder wurde zum Löschmeister befördert, während Christoph Kreutzer und Rudolf Vierheilig als Hauptlöschmeister ernannt wurden.
Ein bedeutender Rückblick galt dem Hochwasser-Einsatz im Juni letzten Jahres, bei dem 53 Feuerwehrleute der Stadtmitte aktiv waren. Für ihr Engagement erhielten sie die Auszeichnung „Fluthelfer 2024“.
Eine ansprechende Jahresberichterstattung kam auch von der Freiwilligen Feuerwehr Astheim, die am 23. Februar 2024 ihre Jahreshauptversammlung im Gerätehaus abhielt. Wehrführer Julian Galm berichtete von 28 Einsätzen im Jahr 2023, bei denen über 326 Stunden geleistet wurden. Zu den besonderen Einsätzen zählten ein Balkonbrand in Trebur und ein Scheunenbrand in Oberach. Die Feuerwehr unterstützte zudem Unwettereinsätze in Rüsselsheim und konnte 106 Ausbildungsstunden sowie 35 Lehrgänge in überörtlicher Ausbildung vorweisen.
Das Jahr 2023 war auch für die Jugendfeuerwehr Astheim ereignisreich. Jugendwart Florian Lang informierte, dass am 31. Dezember 2023 14 Mitglieder aktiv waren, die insgesamt 117,50 Stunden leisteten, zusätzlich 69,25 Stunden für die Wettkampfvorbereitung. Die Jugendfeuerwehr belegte beim Kreisentscheid in Pfungstadt den dritten Platz und qualifizierte sich erstmals für den Landesentscheid in Korbach. Am Ende des Jahres beschlossen sie die 24-Stunden-Übung und nahmen zwei neue Mitglieder in der Einsatzabteilung auf.
Bei der Versammlung wurden auch verschiedene organisatorische Punkte besprochen, wie Veranstaltungen und die Neuwahlen, bei denen Fabian Feth als neuer Jugendwart und Simon Scherneck als stellvertretender Kassenwart gewählt wurden. Marin de Pablo und Marcus Frank wurden in ihren Ämtern bestätigt, und Christian Wilmar wurde als neuer Kassenprüfer gewählt.