Kitzingen

Wasserwacht Gnötzheim: Retter feiern 40 Jahre Erfolg und Engagement!

Steffen Lechner, der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Kitzingen, eröffnete die Jahresversammlung der Wasserwacht-Ortsgruppe Gnötzheim. Während der Versammlung dankte er den Mitgliedern für ihre vorbildliche Arbeit und betonte die Bedeutung der Wasserwacht für den Badebetrieb im Gnötzheimer Schwimmbad. Bürgermeister Rainer Ott unterstützte diese Dankesworte und hob hervor, dass die Gemeinde eine Renovierungsaktion für das Freibad plant, die über ein Crowdfunding-Projekt der VR Bank mitfinanziert werden soll.

Die Ortsgruppe zählt derzeit 136 Mitglieder, von denen 25 als aktive Rettungsschwimmer tätig sind. Zudem feierte die Gruppe ihr 40-jähriges Bestehen mit einem Festsonntag und ehrte 41 Mitglieder für jahrzehntelange Treue. Die Wasserwacht nahm an der Aktion „Zeichen setzen“ der Main-Post teil, organisierte einen Erste-Hilfe-Kurs und beaufsichtigte sowohl die Beachparty als auch die Kinder-Beachparty. In den letzten Jahren wurden insgesamt sieben neue Rettungsschwimmer ausgebildet und jährlich werden etwa 40 Schwimmabzeichen abgenommen. Darüber hinaus leisten die Mitglieder durchschnittlich über 400 Stunden Badeaufsicht pro Saison.

Neuwahlen und neue Führung

Vor den Neuwahlen traten mehrere langjährige Mitglieder, darunter Harald Kammleiter, Ulrich Gräf und Wilhelm Ott, nicht mehr zur Wahl an. In einer besonderen Laudatio, die in Reimform von Markus Koschnicke vorgetragen wurde, erhielten die verdienten Mitglieder Gutscheine als Anerkennung für ihre Leistungen. Thomas Lang wurde als neuer Vorsitzender der Ortsgruppe gewählt, während Kevin Döll als Stellvertreter agiert. Linda Schmitt übernimmt die Kassiererin, und Carolin Stang-Koschnicke wurde zur Schriftführerin gewählt. Katharina Sandreuter ist nun Jugendleiterin, und ihr Stellvertreter heißt Winfried Koschnicke. Markus Koschnicke bleibt als Technischer Leiter tätig, unterstützt von Gerhard Lang.

Die Arbeit der Wasserwacht ist nicht nur für die lokale Gemeinschaft von Bedeutung, sondern wird auch durch strenge Ausbildungsstandards unterstützt. Laut dem DRK Bildungsinstitut umfasst die Ausbildung zum Rettungsschwimmer, die eine Breitenausbildung darstellt, mehrere Module. Diese bereiten die Teilnehmer nicht nur auf die Erlangung des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Bronze, Silber und Gold vor, sondern schulen sie auch in knotentechnischen Fähigkeiten und Wiederbelebungstechniken. Silber ist der Standard für aktive Mitglieder der Wasserwacht.