
Am 28. März 2025 kam es in einer Apotheke in Deggendorf, Bayern, zu einem Vorfall, bei dem ein 35-jähriger Mann mit einer Softair-Waffe einen Apotheker bedrohte. Der Täter forderte gezielt Schmerzmittel, insbesondere Methadon. In dem Verkaufsraum befanden sich neben dem Apotheker, einem 67-jährigen Mann, nur eine Angestellte – es waren keine weiteren Kunden anwesend.
Der Apotheker blieb während der Bedrohung bemerkenswert ruhig. Anstatt zu eskalieren, schob er den Angreifer aus der Apotheke. Der 35-Jährige verließ die Räumlichkeiten daraufhin ohne Beute. Die Polizei wurde informiert und leitete eine Fahndung nach dem Mann ein, die erfolgreich war. Er wurde im nahegelegenen Stadtpark aufgegriffen.
Ermittlungen und Konsequenzen
Im Rahmen der Kontrolle wurde die Softair-Waffe sichergestellt. Der Täter gestand die Tat und wurde für kurze Zeit vorläufig festgenommen, jedoch später wieder freigelassen. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung ermittelt.
Die Polizei zeigte sich beeindruckt von der Gelassenheit des Apothekers in dieser angespannten Situation. Bei dem Vorfall kam es zu keiner weiteren Eskalation, und es wurden keine Personen verletzt.
In einem separaten Vorfall ereignete sich am gleichen Tag ein tödlicher Verkehrsunfall in Unterfranken, bei dem ein Motorradfahrer starb.