Rosenheim

Friedensdemo in Rosenheim: Tausende fordern Ende der Waffenlieferungen!

Am 23. März 2025 fand in Rosenheim eine friedliche Demonstration der Friedensinitiative statt, bei der über 500 Teilnehmer ihren Unmut über Krieg und Waffenlieferungen ausdrückten. Die Kundgebung begann am Mittertor, wobei die Demonstranten mit einem Friedensmantra in den Demonstrationszug einstimmten. Angeführt von Trommlern führte die Route durch das Mittertor und die Innenstadt bis zur Abschlusskundgebung in der Heilig-Geist-Straße.

Unter den Teilnehmern waren auch Gruppen aus anderen Städten in Bayern, darunter eine Gruppe von Menschen mit Handicap. Die Demonstranten schwenkten Fahnen mit dem Symbol der Friedenstaube und trugen Banner und Plakate mit Aufschriften wie „Schluss mit Waffenlieferungen“, „Frieden schaffen ohne Waffen“ und „Frieden muss man wollen“. Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle, wie innpuls.me berichtete.

Demonstration in Berlin

In Berlin organisierte eine andere Gruppe eine bedeutende Friedensdemonstration, an der mehrere tausend Menschen teilnahmen. Die Initiatoren schätzten die Teilnehmerzahl auf rund 42.000, während die Polizei von einer unteren fünfstelligen Zahl sprach. Rund 1.000 Polizeikräfte waren im Einsatz, um die Veranstaltung zu sichern und möglicherweise Gegenproteste zu moderieren.

Die Demonstranten forderten Verhandlungen zwischen Ukraine und Russland und trugen dazu bei, das Motto „Nein zu Krieg und Hochrüstung! Ja zu Frieden und internationaler Solidarität“ zu betonen. Kritisiert wurde insbesondere die militärische Unterstützung für die Ukraine und Israel. Plakate und Transparente, die während des Zuges durch Berlin zu sehen waren, trugen Botschaften wie „Diplomaten statt Granaten“ und „Keine Waffenlieferungen in die Ukraine“. Viele Teilnehmer schwenkten Fahnen mit der Friedenstaube sowie Palästina- und vereinzelt Russland-Flaggen. Auch beim Abschluss dieser Aktion äußerte Sahra Wagenknecht ihre Forderung nach Verhandlungen mit Putin, wie mdr.de informierte.

Gegenproteste begleiteten die Friedensdemonstration, wobei einige Slogans wie „Eure Friedenstauben sind nur Russenbroiler“ zu sehen waren. Demonstranten in Totenkopfmasken protestierten sogar vor der russischen Botschaft, wo Leichensäcke abgelegt wurden und der Schriftzug „Russland führt Angriffskrieg“ auf ein Banner gesprüht wurde. Diese Aktion war von der Friedensgesellschaft DFG-VK organisiert.