
Am 20. März 2025, dem Frühlingsanfang, geben Gartenexperten aus der Region Bad Tölz-Wolfratshausen wertvolle Tipps für Hobbygärtner. Mit dem endgültigen Ende des Winters stehen zahlreiche Arbeiten im Garten an, die sowohl für erfahrene Gärtner als auch für Anfänger gleichermaßen wichtig sind. Die Vorsitzende des Garten- und Verschönerungsvereins Beuerberg-Herrnhausen, Maria Schön, rät dazu, Pflanzen vom Vorjahr gut zu gießen, um Austrocknung zu vermeiden. Außerdem sollten bereits im Herbst ausgesäte Zwiebelgewächse wie Tulpen nun besonders beachtet werden.
Claudia von Jagemann, von einer Gärtnerei in Thanning, empfiehlt, robuste Frühlingsblüher wie Stiefmütterchen, Narzissen und Hornveilchen im März zu pflanzen. Speziell für die empfindlichen Vergissmeinnicht empfiehlt sie, diese bei Kälte nah am Haus zu platzieren. Darüber hinaus können jetzt die ersten Gemüsesorten wie Radi, Salat und Kohlrabi gepflanzt werden; eine Abdeckung bei Kälte sei jedoch ratsam.
Wichtige Hinweise für die Zeit nach dem Frühlingsanfang
Inge Buchner, die Vorsitzende des Garten- und Verschönerungsvereins Egling, weist auf die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai hin, während derer letzte Frostnächte möglich sind. Pflanzen wie Geranien, Zucchini, Gurken und Tomaten sollten erst nach diesen Eisheiligen ins Freie gepflanzt werden. Obwohl der Frühling nun offiziell begonnen hat, ist ein vorsichtiger Umgang mit empfindlichen Pflanzen wie Oleander, Olive und Jasmin ratsam.
Für Anfänger hat Maria Schön einige einfache Tipps: Kresse lässt sich problemlos auf dem Fensterbrett ziehen, während Tomaten robust sind und auch in Kübeln wenig Platz benötigen. Ein aktueller Trend im Gartenbau sind bienen- und insektenfreundliche Pflanzen. Diese umfassen Arten wie Goldlack und Gänsekresse, die nicht nur Bienen, sondern auch andere bestäubende Insekten anziehen, wie Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge. Laut Informationen von mein schöner Garten sind allerdings nicht alle bienenfreundlichen Pflanzen für sämtliche Bienenarten geeignet. Viele Wildbienen sind auf spezielle Nahrungsquellen angewiesen, während Honigbienen weniger wählerisch sind. Um die Wirksamkeit im Garten zu steigern, wird empfohlen, mehrere solcher Pflanzen anzusiedeln.