Deutschland

Galozy im Wahlkampf: Frischer Wind für Leinburgs Zukunft!

Hubert Galozy, der ehemalige Kandidat der Freien Wähler für das Bürgermeisteramt in Leinburg, hat die Partei verlassen. Galozy war 2020 für die Freien Wähler angetreten, schied jedoch bereits im ersten Wahlgang aus. Der Austritt wurde unter anderem mit der Person von Hubert Aiwanger in Verbindung gebracht. Kürzlich wurde Galozy auf einer Wahlparty der Linken gesichtet, wie [nn.de](https://www.nn.de/region/nuernberger-land/freier-wahler-auf-fremdem-terrain-was-hubert-galozy-auf-der-wahlparty-der-linken-macht-1.14593109) berichtet.

Im Rahmen seiner politischen Ambitionen wurde Galozy bei der Nominierungsversammlung der Freien Wahlgemeinschaft Leinburg (FWG) als Bürgermeisterkandidat für die Wahl im nächsten Jahr bestätigt. Diese Bestätigung erfolgte mit nur einer Gegenstimme. Galozy, 47 Jahre alt und wohnhaft im Ortsteil Weißenbrunn, setzt sich für verschiedene lokale Themen ein, darunter die Verbesserung der Wohnraumsituation und die ärztliche wohnortnahe Versorgung. Zudem möchte er die Einkaufsmöglichkeiten sowie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs vorantreiben, wie [n-land.de](https://n-land.de/lokales/freie-waehler-nominieren-hubert-galozy) berichtet.

Politische Ziele und Visionen

In seinen politischen Plänen betont Galozy die Notwendigkeit von Mobilitätsangeboten für Kinder und Senioren im ländlichen Raum und legt Wert auf den Bau von Fuß- und Fahrradwegen. Auch den Ausbau einer zeitgemäßen Internetinfrastruktur sieht er als wichtig an. Des Weiteren spielt die Digitalisierung eine zentrale Rolle in seiner Agenda. Um die Sicherheit von Kindern zu erhöhen, schlägt Galozy Tempo-30-Zonen in der Nähe von Kindergärten und Schulen vor.

Seit 2014 setzt sich Galozy außerdem mit dezentraler Energiepolitik auseinander und sieht viel Potenzial für Wertschöpfung vor Ort. Er befürwortet die Installation von Photovoltaik auf Hausdächern und eine verbesserte Ausstattung mit E-Ladesäulen durch die Kommunen. Bei der Nominierungsversammlung gratulierte Bezirkstagspräsident und Landrat Armin Kroder Galozy zur Wahl und lobte seine Fähigkeit, zuzuhören und sachorientiert Lösungen zu suchen. Auch der amtierende Bürgermeister Joachim Lang, der im nächsten Jahr nicht mehr antreten wird, beglückwünschte Galozy und hob die positive Situation der Menschen in Leinburg hervor.