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In der Nacht zum 27. Februar 2025 ereignete sich in Buxtehude (Landkreis Stade) ein tödlicher Zugunfall, bei dem ein 37-jähriger Mann aus Hamburg ums Leben kam. Der Vorfall geschah am Montagabend, als der Mann in einer S-Bahn in Richtung Stade die Notbremse betätigte. Augenzeugen berichteten, dass der Mann offensichtlich alkoholisiert war.
Nachdem er die Notbremse zog, öffnete der Mann die Tür der S-Bahn und fiel vor einen entgegenkommenden Zug. Trotz der sofortigen Hilfe von Notärzten konnte ihm nicht mehr geholfen werden; der Mann war sofort tot. Die Polizei geht derzeit von einem tragischen Unfall aus und hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor.
Evakuierung der Fahrgäste
Im Zuge des Vorfalls mussten etwa 150 Fahrgäste aus beiden Zügen evakuiert werden. In den Zügen gab es glücklicherweise keine Verletzten, jedoch standen die Triebfahrzeugführer unter Schock. Das Notfallmanagement der Deutschen Bahn übernahm die Betreuung der betroffenen Triebfahrzeugführer, während Seelsorger sich um die Fahrgäste kümmerten.
Die S-Bahn-Strecke blieb mehrere Stunden gesperrt, und ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Die Feuerwehr sorgte dafür, dass die Fahrgäste die Züge sicher verlassen konnten. Der Betrieb auf der S-Bahn-Strecke wurde bis in die Nacht eingestellt, um die Bergung und die Unfallaufnahme durchzuführen.
Der Unfall wirft Fragen auf, wie [ndr.de](https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Mann-zieht-Notbremse-oeffnet-Tuer-und-faellt-aus-Zug-in-Tot,unfall19328.html) berichtete, und die Ermittlungen sind noch im Gange. Auch [rundschau-online.de](https://www.rundschau-online.de/welt/buxtehude-37-jaehriger-faellt-aus-s-bahn-und-wird-von-zug-erfasst-972298) bestätigte, dass die Polizei keine Hinweise auf ein Fremdverschulden hat.