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Müll-Chaos in Göttingen: Bürger wütend über Streik-Situation!

In Göttingen bleibt der Müll weiterhin liegen, da die Beschäftigten der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) ihren Streik fortsetzen. Laut Göttinger Tageblatt stapelt sich der Müll nun seit fast zwei Wochen in der Stadt. Der Grund für diese Misslage sind laufende Streiks der Gewerkschaft Verdi, die am Donnerstag bereits zum zweiten Mal in zwei Wochen die Arbeit niedergelegt hat.

Trotz des Streiks konnte am späten Donnerstagvormittag etwas Müll in der Innenstadt abgeholt werden, wo seit mehr als einer Woche große Müllhaufen sichtbar waren. Dies hat zu wachsendem Unmut bei den Ladenbetreibern geführt, darunter auch Grunhild Hoffmann vom Musik Kontor, die über die Situation verärgert ist. Die GEB kündigten jedoch an, dass nicht geleerte Behälter am Freitag, 28. Februar, durch die Spätschicht geleert werden, sofern die Behälter zugänglich sind.

Streik und Auswirkungen auf den Verkehrssektor

Wie HNA berichtet, betrifft der Warnstreik vom 27. Februar auch die Busse und die Straßenreinigung in Göttingen. Dies ist bereits die dritte Warnstreik-Aktion in diesem Monat. Die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) sowie die GEB sind am Streik beteiligt, und der Recyclinghof der GEB bleibt voraussichtlich geschlossen. Die Bürger wurden aufgefordert, ihre Abfallbehälter bereitzustellen, auch wenn unklar ist, welche Gebiete betroffen sind.

Für nicht geleerte Abfallbehälter gilt, dass diese erst am nächsten regulären Entsorgungstermin abgeholt werden, was die Wartezeit der Bürger erheblich verlängert. Zudem können die Bürger Säcke in der Größe des Volumens ihrer Abfallbehälter neben die Behälter zur Abholung stellen. Die Beschäftigten fordern bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne, während die Arbeitgeberseite in der 2. Verhandlungsrunde kein Angebot unterbreitet hat. Der zentrale Treffpunkt der Streikenden ist am Donnerstag um 8.30 Uhr an der Rudolf-Wissell-Straße 5.