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Die Bundestagswahl 2025 in Schwaförden brachte ein äußerst knappes Ergebnis. Die CDU konnte sich mit einem Vorsprung von nur 0,4 Prozentpunkten vor der SPD behaupten. Bei einer Wahlbeteiligung von 64,6 Prozent und lediglich 0,7 Prozent der Stimmen, die als ungültig gewertet wurden, wurde das Ergebnis sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen deutlich festgehalten.
Die detaillierten Ergebnisse zeigen, dass Axel Knoerig von der CDU 32,2 Prozent der Erststimmen erhielt, während Peggy Schierenbeck von der SPD mit 31,8 Prozent dicht auf folgte. Andreas-Dieter Iloff von der AfD konnte 20,3 Prozent der Stimmen erzielen, gefolgt von Thomas Heidemann von den Grünen mit 5,4 Prozent und Michael Barth von der Linken mit 4,9 Prozent. Heike Hannker von der FDP, Kareen Heineking von den Freien Wählern sowie weitere Kandidaten erhielten deutlich weniger Stimmen.
Änderungen durch das neue Wahlrecht
Im Rahmen der Bundestagswahl 2025 wird auch eine Wahlrechtsreform wirksam, die eine Verkleinerung des Bundestags vorsieht. Der neue Bundestag wird auf 630 Abgeordnete reduziert, was infolge der Wahlrechtsreform notwendig geworden ist, die am 17. März 2023 verabschiedet wurde. Die Reform führt dazu, dass die Bedeutung der Erststimme abnimmt, während die Zweitstimme entscheidend für die Sitzverteilung im Parlament wird.
Wie das-parlament.de berichtete, fallen Ausgleichs- und Überhangmandate weg, und die Sitzverteilung erfolgt nach dem Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren, das sich auf die Zweitstimmen stützt. Außerdem bleibt die Fünf-Prozent-Hürde für die Sitzverteilung im Bundestag bestehen, mit Ausnahmen für nationale Minderheiten.
Die nächste reguläre Bundestagswahl ist für das Frühjahr 2029 vorgesehen, und die konstituierende Sitzung des neuen Bundestags findet spätestens 30 Tage nach der Wahl statt.