
Am Dienstagabend, den 12. März 2025, kam es auf der Bundesstraße 64 bei Eschershausen im Landkreis Holzminden zu einem spektakulären Vorfall, als ein Tanklaster in Flammen aufging und vollständig ausbrannte. Laut den Angaben von NDR transportierte der Tanklaster 33.000 Liter Kraftstoff und die Brandursache wurde auf eine verstopfte Ölleitung zurückgeführt.
Der 62-jährige Fahrer bemerkte während der Fahrt ein Problem und stellte den Lkw am Straßenrand ab, bevor sich das Feuer vom Fahrerhaus in Richtung Anhänger ausbreitete. Bei dem Vorfall wurde der Anhänger des Lkw schwer beschädigt; er platzte an der oberen Seite, und es entstand ein Loch oberhalb der Füllung. Die Einsatzkräfte verhinderten mit Wasserwerfern und Schaum, dass der mit Kraftstoff befüllte Anhänger entzündet wurde. Dennoch wurde die Fahrbahn der B64 stark beschädigt, sodass eine Sanierung notwendig wird. Die Feuerwehren aus der Umgebung waren mehrere Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt.
Ein weiterer Vorfall auf der B64
Währenddessen wurde am gleichen Ort ein weiterer Lkw-Unfall am Dienstag, den 1. Oktober, registriert. Wie TAH berichtete, stand ein Silotransporter, der 26 Tonnen Steinmehl transportierte, ebenfalls in Vollbrand. Der Fahrer, ein 71-jähriger aus dem Raum Osnabrück, konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Der Lkw geriet auf den unbefestigten Straßenrand, kippte um und krachte gegen einen Straßenbaum, wobei das Führerhaus in Flammen aufging.
Die Feuerwehr aus Lenne, Vorwohle und Eschershausen war vor Ort, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Während des Einsatzes wurden 800 Liter Diesel in den Tanks vor dem Feuer geschützt. Der Gesamtschaden des Vorfalls wird auf etwa 80.000 Euro geschätzt. Umleitungen wurden eingerichtet, und die B64 war bis in die Abendstunden vollständig gesperrt. Vor Ort befanden sich insgesamt 43 Einsatzkräfte, zwei Rettungswagen und die Polizei, während eine Umladung der Ladung auf andere Lkw vor der Bergung des Anhängers erforderlich war.