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Vollsperrung der A59: Duisburg muss am Wochenende umplanen!

Die Autobahn 59 in Richtung Norden bei Duisburg wird am kommenden Wochenende voll gesperrt. Dieser Schritt erfolgt von Samstag, um 7.00 Uhr, bis Sonntag, 22.00 Uhr. Die Sperrung betrifft den Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich.

Der Grund für die Sperrung sind notwendige Reparaturen an einer maroden Brücke, die über den Rhein-Herne-Kanal und die Ruhr führt und eine Länge von 1,8 Kilometern aufweist. Bei einer Prüfung im Herbst wurden „erhebliche Mängel“ festgestellt, die die Tragfähigkeit der Brücke einschränken. Daher dürfen Schwertransporte über 48 Tonnen die Strecke in der Nähe des Duisburger Hafens nicht mehr befahren. Für leichtere Fahrzeuge gibt es derzeitig keine Einschränkungen. Monatliche Prüfungen zur Sicherheit des Bauwerks sind vorgesehen, und die marode Brücke soll durch einen sechsspurigen Ausbau der Autobahn ersetzt werden, wie Rundschau Online berichtete.

Aktuelle Reparaturarbeiten

Zusätzlich arbeiten drei Monteure an einem Brückenübergang, der durch kalte Temperaturen beschädigt wurde. Ein 30 Zentimeter langer Spalt zieht sich über die Fahrbahn in Richtung Norden, da sich aufgrund der Kälte Brückenteile auseinandergezogen haben. Der Brückenübergang, der aus dehnbaren Lamellen besteht, die normalerweise Bewegungen ausgleichen, wurde durch gerissene Stahlseile, verursacht durch große Temperaturunterschiede, beeinträchtigt. Monteure müssen auch im Inneren der Brücke arbeiten, da sich wichtige Konstruktionsteile gelöst haben.

Vor vier Jahren gab es bereits einen ähnlichen Schaden, der zu einem breiten Spalt führte, und nach diesem Vorfall wurde ein neues Konstrukt aus Wellen und Lamellen eingebaut, das nun ebenfalls versagt hat. Momentan verläuft der Verkehr auf der dreispurigen Autobahn nur einspurig. Bei Minusgraden ist es als zu riskant einzustufen, den Verkehr auf Metallplatten wieder zweispurig freizugeben. Die Reparaturen am Brückenübergang sollen Anfang kommender Woche abgeschlossen sein. Autofahrer müssen jedoch mit langen Staus in den Stoßzeiten rechnen, wie WDR berichtete.