Herford

Musk knallt Farage: Er ist nicht der richtige Chef für Reform UK!

Der Unternehmer und CEO von Tesla, Elon Musk, hat sich in einem aktuellen Kommentar gegen den britischen Rechtspopulisten Nigel Farage ausgesprochen. Musk äußerte, dass die Partei Reform UK einen neuen Chef benötige, da Farage „nicht das Zeug dazu“ habe. Seine Bemerkungen folgten im Rahmen einer Diskussion über einen historischen Missbrauchsskandal im Vereinigten Königreich. Musk hatte bereits in der Vergangenheit seine Unterstützung für den inhaftierten rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson zum Ausdruck gebracht und fordert dessen Freilassung.

In Bezug auf den Missbrauchsskandal erklärte Musk, dass er mit Farage und den Konservativen übereinstimme, dass eine nationale Untersuchung notwendig sei. Er kritisierte die britische Regierung, speziell die Labour-Regierung unter Premierminister Keir Starmer und Ministerin Jess Phillips, für ihre Handhabung der Situation und behauptete, dass die Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern „unter den Teppich gekehrt“ worden seien. Musk warf Phillips vor, eine von der Regierung geführte Überprüfung über sexuelle Ausbeutung in Oldham abgelehnt zu haben, um Starmer nicht zu belasten.

Farage reagiert auf Musks Äußerungen

Farage reagierte überrascht auf Musks Kommentare und erklärte, dass er eine andere Meinung über Robinsons Eignung für Reform UK habe. Er betonte, dass Robinson, dessen richtiger Name Stephen Yaxley-Lennon ist, „nicht das ist, was wir brauchen“ und dass er seinen Prinzipien nicht entspreche. Farage gründete zuvor Reform UK, nachdem er UKIP wegen dessen Fokussierung auf den Islam verlassen hatte, während Robinson als Berater engagiert wurde. Zuletzt distanzierte sich Farage auf einer Konferenz der Reformparty von Robinson und erklärte, dass dieser wegen Missachtung des Gerichts inhaftiert sei und nicht wegen seines Engagements gegen Grooming-Banden.

Musks Engagement für Farage und Reform UK bleibt durch die unterschiedlichen Ansichten über Robinson ambivalent. Trotz dieser Differenzen hält Farage Musks Unterstützung für vorteilhaft für die Partei, auch wenn er nicht mehr in engem Kontakt mit dem Unternehmer steht. Diese Entwicklungen werfen Fragen über die zukünftige Ausrichtung von Reform UK und die Rolle von Musk in der britischen politischen Landschaft auf, wie Radio Herford berichtete.

Die Spannungen zwischen Musk und Farage zeigen, wie unterschiedliche Ansichten innerhalb politischer Bewegungen auch prominente Unterstützer beeinflussen können. Musks deutliche Kritik an der britischen Regierung und der Missbrauchsskandal bleibt weiterhin ein zentrales Thema in der Diskussion um Reform UK, wie auch der Artikel von Sky News verdeutlicht.