KölnPaderbornSport

FC Köln: Mit neuer Defensive zum Tabellenführer – Die überraschende Wende!

Der 1. FC Köln hat unter der Leitung von Trainer Gerhard Struber seine defensive Taktik angepasst und spielt seit einer Halbserie mit einem defensiveren Ansatz, der sich offenbar auszahlt. Laut come-on-fc.com belegt der FC Köln nach dem 27. Spieltag den ersten Tabellenplatz der zweiten Liga. Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, da der Verein im vergangenen Oktober noch auf Rang zwölf gelegen hatte, nur sieben Punkte vom Relegationsplatz und vier Punkte vom Abstiegsplatz entfernt.

Dank einer effektiven Umstellung auf eine stabilere Defensive hat der FC Köln seit dem 10. Spieltag einen beeindruckenden Aufstieg vollzogen. Bis zu diesem Zeitpunkt sammelte das Team 38 von 51 möglichen Punkten aus 17 Spielen, darunter 12 Siege und nur 3 Niederlagen. Hochgerechnet auf zwei Halbserien könnte der FC somit 76 Punkte erreichen, was einen Rekord in der zweiten Liga darstellen würde. Zum Vergleich: Der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern erzielten im gleichen Zeitraum jeweils 31 Punkte. Die Defensive des FC Köln hat in 17 Spielen lediglich 12 Tore zugelassen und damit die wenigsten Torschüsse (172) im Liga-Vergleich erlaubt.

Defensive Stabilität und Offensivprobleme

Trotz dieser Erfolge sieht sich der FC Köln jedoch Herausforderungen in der Offensive gegenüber. Wie onefootball.com berichtet, wurde unter Struber von einer Vierer- auf eine Dreierkette umgestellt, was zwar zu einer gefühlten Stabilität in der Defensive führte, jedoch auch zu einem merklichen Verlust an Offensivkraft. Im bisherigen Verlauf der Rückrunde erarbeitete sich die Mannschaft nur drei Großchancen, trotz mehr Spielanteilen und gewonnenen Zweikämpfen. Dies ist eine deutliche Verschlechterung im Vergleich zur Hinrunde, in der man 16 Großchancen erzielen konnte.

Zusätzlich hat sich die Effizienz der Offensive verringert: Der xGoals-Wert fiel von etwa 18 in der Hinrunde auf 7,4 in der Rückrunde. Während die Defensive weniger Gegentore (neun in den letzten 13 Partien) zulässt, sind die Zahlen bezüglich der Torschüsse und erzielter Tore alarmierend. Die Kölner erzielten in der Rückrunde nur fünf Tore, im Vergleich zu 14 in der Hinrunde, was darauf hindeutet, dass trotz der defensiven Stabilität dringender Handlungsbedarf im Angriff besteht.