Krefeld

Hansa-Centrum in Krefeld: Künstler und neue Ideen gegen den Leerstand!

Krefelds Hansa-Centrum präsentiert sich derzeit wenig einladend als Zugang zur Innenstadt. Die Passage wird in erster Linie als Durchgang von Straßenbahn-Haltestellen und dem Hauptbahnhof genutzt. Die Umgebung wird intensiv von Polizei und Sicherheitsdienst KOD überwacht, da es hier viele Herausforderungen gibt. Das Management des Centrums hat über längere Zeit Schwierigkeiten, attraktive Mieter für die leerstehenden Ladenflächen zu finden.

In jüngster Zeit gibt es jedoch Anzeichen für einen Dialog zwischen den beteiligten Parteien, um die bestehenden Probleme zu lösen. Eine neu gestartete Kampagne wird als Aufbruchsignal interpretiert und hat dazu beigetragen, dass das Hansa-Centrum durch optische Maßnahmen aufgeräumter wirkt. Dennoch verdeutlicht die großflächige Beklebung der Schaufenster den massiven Leerstand, der weiterhin ein großes Anliegen darstellt. Ein sauberes und ansprechendes Umfeld ist notwendig, um das Centrum als „Tor zur Innenstadt“ zu rehabilitieren, wie WZ berichtete.

Leerstand und künstlerische Impulse

Im Hansa-Centrum gibt es zahlreich leerstehende Geschäfte, doch das Friseurgeschäft Bongers bleibt als langjähriger Mieter bestehen. In der Umgebung werden Umgestaltungsmaßnahmen in den Ladenlokalen als Zeichen der Hoffnung gesehen. So wird nebenan ein Verkaufsraum umgestaltet, was auf eine positive Entwicklung hinweist. Manuel Schroeder, der den Kunstverein „Raumordnung – Gesellschaft für urbane Kunst und Gestaltung“ leitet, hat dabei eine zentrale Rolle übernommen. Der Verein widmet sich der Auseinandersetzung mit öffentlichen Räumen sowohl aus architektonischer als auch gesellschaftlicher Sicht.

Aktuell arbeiten mehrere Kreative in der Ladenpassage zwischen dem Hauptbahnhof und der Innenstadt, was eine interessante Entwicklung darstellt, die Möglichkeiten zur Belebung des Leerstands bietet. Dies wird auch von RP Online hervorgehoben.