
Am 20. März 2024 wurde die neue Brücke der Mastbruchstraße über die B1 in Paderborn für den Verkehr freigegeben. Diese Freigabe erfolgte einen Tag früher als ursprünglich geplant, wie die Neue Westfälische berichtete. Der Neubau war notwendig geworden, nachdem die Vorgänger-Brücke im November 2023 aufgrund ihres maroden Zustands abgerissen wurde.
Der Neubau wurde von Straßen NRW durchgeführt und war mit Verzögerungen konfrontiert, verursacht durch Vandalismus und Diebstähle von Baumaterialien. Zusätzlich trugen Schäden an der Abdichtung des Bauwerks, die durch ein Feuer entstanden waren, zu den Verzögerungen bei. Mit der Freigabe der Brücke entfällt auch die Umleitung für die Bewohner von Mastbruch, die auf die Brücke angewiesen sind. Die Mastbruchstraße stellte eine wichtige Verbindung zwischen Schloß Neuhaus und dem Nordosten der Kernstadt dar.
Details zum Brückenbau
Die Brücke der Mastbruchstraße war seit mehr als einem Jahr für Lkw-Verkehr über 16 Tonnen und Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt, wie Straßen NRW informierte. Die Arbeiten zum Abbruch und anschließenden Ersatzneubau begannen Mitte Oktober 2023, konkret am 16. Oktober. Dabei kam es zu einer Vollsperrung der Mastbruchstraße über die B1 für den gesamten Fahrzeugverkehr sowie für Fußgänger und Radfahrer.
Der Abbruch der vorhandenen Brücke war für das erste November-Wochenende 2023 geplant und fand unter Vollsperrung der B1 statt. Der Verkehr auf der B1 wurde während der Bauarbeiten mit einem Fahrstreifen in Richtung Paderborn-Elsen weitergeführt. Die Fertigstellung der Widerlager war im Frühjahr 2024 vorgesehen, gefolgt von Asphaltarbeiten und dem Einbau der Sicherheitseinrichtungen. Die gesamten Baukosten für den Ersatzneubau belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro.