Paderborn

Raserei auf Haarener Straße: Crash mit 50.000 Euro Schaden!

Am heutigen Tag berichtete Radio Hochstift über einen schweren Verkehrsunfall, der sich auf der Haarener Straße ereignete. Zwei 19-jährige Männer fuhren mit einem Audi R 6 und einem Jaguar, als sie versuchten, einen vor ihnen fahrenden PKW parallel zu überholen. Bei diesem Überholmanöver kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen dem Audi und dem Jaguar, was fatale Folgen hatte.

Durch den Aufprall stieß der Jaguar gegen drei geparkte Autos auf der Gegenfahrbahn, was zu erheblichen Schäden führte. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf etwa 50.000 EUR. Zeugen gaben an, dass die beiden Männer mit hoher Geschwindigkeit fuhren, und die Behörden ermitteln nun wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Die beiden Fahrzeuge sowie die Führerscheine der Fahrer wurden sichergestellt, um die Ermittlungen voranzutreiben.

Rechtliche Hintergründe zu illegalen Autorennen

In einem historischen Kontext hatte der Bundesgerichtshof (BGH) am 17. Februar 2021 in einem Beschluss entschieden, dass § 315d Abs. 1 Nr. 3 StGB mit dem Bestimmtheitsgrundsatz des Grundgesetzes vereinbar ist. Der BGH legte Maßstäbe für das Absichtserfordernis in Bezug auf diesen Paragrafen fest und stellte fest, dass der Gesetzgeber sich bei der Definition der „nicht angepassten Geschwindigkeit“ an § 3 Abs. 1 StVO orientierte.

Rücksichtsloses Verhalten wird in diesem Zusammenhang als Handeln aus eigensüchtigen Motiven, unter bewusster Missachtung der Belange anderer Verkehrsteilnehmer, definiert. Dabei reicht die Absicht, die höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen, über eine gewisse Strecke, um als grob verkehrswidrig zu gelten. Solche Vorfälle verdeutlichen das Risiko, das von illegalen Kraftfahrzeugrennen ausgeht, und unterstreichen die Bedeutung der Einhaltung der Verkehrsregeln für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.