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Leipzig wird zum Schauplatz eines brisanten Dramas: Ein Afghane, gerade mal 25 Jahre alt, sorgt am Leipziger Hauptbahnhof für Aufsehen. Was sich wie das Drehbuch eines Actionfilms anhört, ist traurige Realität. Am Montagabend eskalierte eine scheinbar harmlose Kontrolle der Bundespolizei in eine handfeste Auseinandersetzung.
Während der Routinedurchführung, bei der der Mann seine Personalien bekanntgeben sollte, entwickelte sich die Situation rasch zu einem Albtraum für die Beamten. Wie Radio Leipzig berichtete, verweigerte der Mann die Angaben und attackierte die Polizisten, wobei er einem Beamten ins Gesicht und am Ellenbogen verletzte. Das dramatische Schauspiel endete erst, als der aufgebrachte Angreifer überwältigt und in die Wache gebracht wurde. Doch damit nicht genug: Auch dort setzte er seinen Widerstand fort.
Kein Einzelfall: Wiederholungstäter mit Wut im Bauch
Bereits Ende Dezember kam es zu einem ähnlichen Zwischenfall. Der junge Afghane geriet schon damals in das Visier der Behörden, als er von Bahnmitarbeitern im Leipziger ICE-Werk gesichtet wurde und Polizisten angriff, als er den Zug verlassen sollte. Die Frage drängt sich auf: Warum rastet dieser Mann immer wieder aus? Und was treibt ihn an?
Die Bundespolizei nahm den Vorfall nicht auf die leichte Schulter. Gleich mehrere Verfahren wurden gegen den Randalierer eingeleitet, darunter Körperverletzung sowie Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte. Zusätzlich läuft ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten, da er seine Personalien nicht preisgeben wollte.
Konsequenzen unausweichlich
Der Fall machte schnell Schlagzeilen, und wie von Bild berichtet, hat ihm das Amtsgericht Leipzig nun eine klare Grenze gesetzt. Ein Untersuchungshaftbefehl wurde erlassen, und der Wiederholungstäter wurde in die Justizvollzugsanstalt Leipzig eingewiesen. Für die Bundespolizisten ist der Fall damit vorerst abgeschlossen, doch für den 25-Jährigen wird es wohl ein langer Weg durch das deutsche Justizsystem.
In Leipzig schlägt die Empörung hohe Wellen, und Beobachter fragen sich, wie lange solche Szenen noch toleriert werden. Für die Beamten bleibt die Hoffnung, dass die Justiz mit der nötigen Strenge agiert, um die Sicherheit auf den Bahngleisen wiederherzustellen.