Dithmarschen

Autofahrer in Dithmarschen: Drogentest mit Massageöl getäuscht!

Ein Autofahrer aus Sankt Michaelisdonn im Kreis Dithmarschen hat während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle einen Drogentest mit Massageöl manipuliert, um einen positiven Test zu umgehen. Die Polizeibeamten führten den Test durch, da der Fahrer sich auffällig verhielt.

Der Versuch, mit Massageöl anstelle von Urin zu täuschen, wurde entdeckt. Daraufhin versuchte der Mann, vor der Polizei zu fliehen, wurde jedoch aufgegriffen. Nun sieht er sich unter anderem der Anklage gegenüber, ein Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt zu haben, wie NDR berichtete.

Drogentests und deren Konsequenzen

Verkehrskontrollen durch die Polizei beinhalten häufig Drogentests, um die Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Fahrer sind hierbei nicht verpflichtet, einem Drogentest zuzustimmen; sie können dies verweigern. Im Falle einer Verweigerung hat die Polizei jedoch die Möglichkeit, einen Bluttest anzuordnen, der nicht abgelehnt werden kann.

Schnelltests während Verkehrskontrollen prüfen auf verschiedene Substanzen, darunter Amphetamine, Kokain, Opiate und Cannabis. Ein positiver Schnelltest führt in der Regel zu einem weiteren Bluttest, der vor Gericht Bestand hat. Drogen am Steuer können schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, darunter Bußgelder, Fahrverbote und der Entzug der Fahrerlaubnis, wie bussgeldrechner.org berichtete.

Bei Zweifeln an der Fahrtüchtigkeit oder einer potenziellen Gefährdung kann ein Drogentest auch per richterlichem Beschluss angeordnet werden. Die Nachweiszeiten für Drogen variieren je nach Substanz und Testart. Im Falle eines positiven Tests sind Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz zu erwarten.