
Am 4. April 2025 wurde bekannt, dass Sybilla Nitsch die einzige Kandidatin für den Parteivorsitz des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW) ist. Der außerordentliche Parteitag, auf dem die Wahl stattfinden soll, erfolgt am 5. April 2025 um 10 Uhr in Busdorf, Kreis Schleswig-Flensburg. An diesem Parteitag werden 80 Delegierte des SSW teilnehmen.
Nitsch, die zurzeit als Stellvertreterin fungiert, wird voraussichtlich die Nachfolge von Christian Dirschauer antreten, der vor vier Tagen angekündigt hatte, das Amt abzugeben, nachdem er im Januar zum SSW-Fraktionsvorsitzenden im Landtag gewählt worden war. Dirschauer betonte, dass die Übernahme einer Doppelfunktion nicht im Sinne des SSW sei.
Kandidatur und Pläne
Nitsch kündigte ihre Kandidatur bei einer Pressekonferenz in Flensburg an und erklärte, bereit zu sein, mehr Verantwortung für den SSW zu übernehmen. Sie hebt ihre Leidenschaft und Motivation in der Parteiarbeit hervor und strebt eine enge Zusammenarbeit mit allen Kreisvorständen und Mitgliedern an. Ihre Zielsetzung ist es, die erfolgreiche Zeit ihrer Vorgänger fortzusetzen und den SSW als moderne Minderheitenpartei zu profilieren.
Des Weiteren plant Nitsch, die Verbindungen nach Dänemark und Skandinavien zu intensivieren. Unterstützt wird sie von Svend Wippich, dem zweiten stellvertretenden Landesvorsitzenden und Schatzmeister, sowie von Sarina Quäck, Beisitzerin im Landesvorstand und Kreistagsmitglied. Das Dreier-Team wird am 5. April auf dem außerordentlichen Landesparteitag in Busdorf zur Wahl antreten, wie NDR berichtete.
Zusätzlich ist bekannt, dass auf dem Parteitag eine Resolution verabschiedet werden soll, die die Bundesregierung auffordert, den Schutz und die Förderung von Minderheiten im Grundgesetz zu verankern.
Insgesamt zeigt die Kandidatur von Sybilla Nitsch einen klaren Weg für die zukünftige Führung des SSW, der zur Stärkung der Minderheitenpolitik in Deutschland beitragen möchte, wie auch dasneueste berichtete.