
Tragödie auf dem Wasser: Mindestens 16 Tote nach Bootsunglücken zwischen Turkiye und Griechenland!
Ein schreckliches Drama hat sich in den Gewässern zwischen Turkiye und der griechischen Insel Lesbos ereignet! Zwei Flüchtlingsboote sind gesunken, und die Bilanz ist erschütternd: Mindestens 16 Menschen haben ihr Leben verloren, während die Küstenwachen beider Länder fieberhaft nach den Vermissten suchen.
Die beiden Unglücke, bei denen insgesamt etwa 66 Menschen an Bord waren, geschahen an einem einzigen Tag – und das in einem Abstand von mehreren Stunden! Die Behörden waren sich auf beiden Seiten des Wassers nicht einmal bewusst, dass die Rettungsaktionen der jeweils anderen Nation liefen. Ein tragisches Versagen der Kommunikation!
Rettungsaktionen im Gange
Auf der griechischen Seite entdeckte ein Patrouillenboot ein kleines, fünf Meter langes Schlauchboot, das Wasser nahm. 23 Menschen – darunter 11 Minderjährige, 8 Männer und 4 Frauen – konnten gerettet werden. Doch das Glück währte nicht lange: Die Retter fanden die Leichen von sieben weiteren Personen, darunter drei Frauen, zwei Jungen, ein Mädchen und ein Mann. Die Suche nach einer vermissten jungen Frau, die von Überlebenden gemeldet wurde, geht weiter!
Ein 20-jähriger Überlebender wurde festgenommen, weil er verdächtigt wird, als Schlepper tätig gewesen zu sein. Zeugen gaben an, dass er das Boot gesteuert hatte. Ein weiterer Beweis für die dunklen Machenschaften, die sich auf dieser gefährlichen Route abspielen!
Tragische Umstände und häufige Unglücke
In Turkiye meldeten die Behörden aus der nordwestlichen Provinz Canakkale, dass sie einen Notruf von einem Boot erhalten hatten. Früh am Donnerstagmorgen wurden 25 Menschen gerettet, nachdem drei Boote und ein Hubschrauber mobilisiert wurden. Doch auch hier gab es tragische Nachrichten: Neun Leichen wurden geborgen, und die Suche nach einer weiteren vermissten Person dauert an. Die Überlebenden wurden in ein Krankenhaus in Turkiye gebracht.
Die Gefahren auf der kurzen, aber tückischen Route zwischen der türkischen Küste und den griechischen Inseln Samos, Rhodos und Lesbos sind bekannt. Diese Inseln sind oft die ersten Anlaufstellen für Menschen, die vor Krieg und Armut fliehen. Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 54.000 Menschen diese Route, während über 7.700 über die kleine Landgrenze zwischen Turkiye und Griechenland kamen. Die traurige Bilanz: 125 Menschen wurden als tot oder vermisst gemeldet.
Die griechische Regierung hat die Patrouillen im Meer verstärkt, und viele Schlepperbanden haben ihre Aktivitäten nach Süden verlagert. Sie setzen größere Boote ein, um Menschen von der nordafrikanischen Küste nach Südeuropa zu bringen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, der immer wieder in Tragödien endet!