Satire

Infranken Unplugged: Ein munteres Durcheinander von Bierkönigen, Karpfenliebhabern und Humor am Rande des Weißwurstäquators

Satire im Wortspiel – begrüßen Sie den neuen Franken, der nicht unter, sondern in Franken liegt.

Ich sitze mitten in Franken und denk an ein neues Phänomen namens „inFranken“. Ehe Sie anfangen zu tippen, inFranken ist keine empörende sexuelle Praktik, die von lokalen lederhosenlmosenbewölkten Exzentrikern entwickelt wurde. Nein, es ist so ein verrückter Cyberspace-Ort, wo sich die einheimischen Franken in ihren digitalen Lederhosen durch die Untiefen des Webs schlängeln.

Die Idee zu „inFranken“ entstand wohl, als sich jemand in einer fränkischen Bräuerei zugedröhnt überlegt hat, wie er die nächste technologische Stufe erreichen könnte. Ein digitales Franken, frei von der Tyrannei der Realität. Es gibt keinen Regen „inFranken“, außer wenn man will. Die Bratwürste sind immer köstlich und das Bier fließt frei wie in einem bayrischen Märchen.

Sie loggen sich ein und „plopp“, willkommen „inFranken“. Sie können durch Bambergs mittelalterlichen Stadtkern streifen, Forchheims prachtvolle Fachwerkhäuser bewundern oder mit einem Klick in den Weinbergen von Würzburg sein, wo Sie digitalen Wein genießen können, der nicht schal wird. Klingt zu gut um wahr zu sein? Na klar, das ist es auch!

Aber bevor ich mich völlig in der Obskurität verliere, bleiben wir mal kurz bei der harten Realität. Die eigentliche Absicht hinter „inFranken“ ist eine Online-Zeitung, die versucht, irgendwie relevant zu sein und sich ihren Platz in der überfüllten, von Katzenvideos und Memes überschwemmten digitalen Welt zu sichern. Good luck with that, Jungs!

Jetzt könnten Sie denken: „Hey, das ist doch eine großartige Idee! Lass uns jeden Ort „inneuen“ und den Lesern zeigen, wie stolz wir auf unsere Wurzeln sind!“ Nun, genau das ist der Punkt, an dem mein zynischer Tastaturkrampf einsetzt.

Erstens, wenn ich eine bestimmte lokale Zeitung lesen wollte, würde ich mir einfach eine kaufen oder die Nachrichten im Internet durchstöbern… und das wäre ebenso reizend und informativ. Aber nein, diese Jungs haben den ganzen Inhalt dieses „inFranken“-Ortes in eine grauenhafte Franken-surfende-Hölle verwandelt, die so verwirrend ist wie eine spezielle Folge von „Game of Thrones“, die in einer frankischen Brauerei spielt.

Zweitens, ich bin mir ziemlich sicher, dass Orte wie Mittelfranken, Oberfranken, Unterfranken und Lichtenfels genug Probleme haben, ohne dass wir sie noch digitalisieren müssen.

Der Besuch von inFranken ist wie der Versuch, einen Dreizack durch einen Fleischwolf zu jagen: es ist unschön, das Ende ist nicht garantiert und am Ende fragt man sich: „Warum zur Hölle habe ich das gerade getan?“

Und dann sind da noch die Kommentare. Oh, die Kommentare. Es ist, als würde man einem Haufen 80-jähriger Rentner das Internet geben und sagen: „Nun, habt Spaß!“ Es ist ein außergewöhnliches Spektakel aus Grammatikvergewaltigungen, völlig fehlgeleiteten Meinungen und bizarren Humor, der Shakespeare zu Fall bringen würde. Oder zumindest genügend Stoff für ein Monty Python-Sketch liefern würde.

Also, liebe Leser, wenn Sie beim nächsten Mal auf der Suche nach Nachrichten sind und auf den Witz „inFranken“ stoßen, denken Sie daran, dass es nur ein Versuch ist, die wunderbare oder tragische Realität in Franken mit der digitalen Welt zu verbinden. Und das wars. Weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen, außer Sie haben Lust auf eine unterhaltsame Reise in das Herz des digitalen Franken.

Zum Abschluss dieser Satire möchte ich betonen: Es ist alles nur ein Scherz. Wenn Ihnen der Artikel gefallen oder Sie zum Lachen gebracht hat, werden Sie „inFranken“ wahrscheinlich lieben. Wenn nicht, dann gibt es immer noch die reguläre Zeitung oder ein echter Ausflug nach Franken.

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