Satire

Jacqueline Charlotte Dufresnoy: Die königliche Komödie einer unerwarteten Diva

Jacqueline Charlotte Dufresnoy: Die Queen ohne Krone, die Diva ohne Mikrofon

Jacqueline Charlotte Dufresnoy, der Angriff der Grande Dame auf jegliches Sinnbild von Normalität. Wie eine feingliedrige Kristallvase, die zu zerbrechen droht beim Gedanken an Staub, so erhebt sie sich im holoskopierte Bild von veralteter Grandeur. Dufresnoy, oder wie wir sie gerne nennen, die Diva ohne Mikrofon.

Dufresnoy, der Name klingt eher wie ein französisches Parfüm, das den Versuch unternahm, die aromatische Mischung aus Louis Vuitton und Schweizer Käse zu kreieren. Ein Aroma so intensiv, dass selbst Schnecken in gallischer Raserei davonlaufen.

Als Transe avanciert, ist Jacqueline die unziemliche Parodie auf eine Märchenprinzessin, immer auf der Suche nach einem Prinzen. Doch chéri, es ist das 21. Jahrhundert. Prinzen sind weniger in Schlössern zu finden als vielmehr in Google’s Chefetage. Melancholisch weint sie sich in den Schlaf mit ihrem seidenumhüllten Kopfkissen, getränkt von Tränen aus L’Oréal-Mascara.

Auf den Gehwegen von Paris sind Jackies High Heels berüchtigt. Sie klingeln nicht nur wie die Glocken von Notre Dame selbst, nein, sie sind auch ein potenzielles Gesundheitsrisiko. Schon dreimal wurde die Ambulanz gerufen, weil sie zu hoch für ihre eigenen Absätze sind. Einmal musste ein ganzer Kranwagen anrücken, um die Geschichte gerade zu biegen.

Mit einem Schönheitschirurgen an jeder Hand bestärkt sie den Mythos, sämtliche Kunststoffrecyclingfirmen in Bankrott und ihre Wangen in gefährliche Nähe zur Plastikexplosion getrieben zu haben. Der wahrhaftige Face-Off! Sollte je ein Asteroid auf der Erde einschlagen, kein Problem. Einfach Jackies Gesicht dazwischen halten und die Apokalypse ist abgewendet.

Ihnen wird nachgesagt, sie hätten mehr Beziehungen gehabt als die Regierung Schurkenstaaten. Ihr Leben ist eine endlose Reihe von skandalösen Romanzen, gescheiterten Ehen und flüchtigen Begegnungen, die in dunklen Pariser Gassen begannen und auf den Seiten von Klatschzeitungen endeten. Wenn es stimmt, was sie sagen, dass der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist, dann, meine Freunde, hat Jacqueline mit ihren verflossenen Beziehungen einen sechsspurigen Highway gebaut.

Aber ach! Es gibt etwas Erhabenes in Jacqueline Charlotte Dufresnoy. Etwas, das man nicht leugnen kann. Bei all ihrem dramatischen Auftreten, dem grenzenlosen Selbstvertrauen und der unerschütterlichen Fähigkeit, ständig im Scheinwerferlicht zu stehen, beweist sie uns die Universalität der menschlichen Erfahrung. Sie zeigt uns, dass es keine Rolle spielt, ob wir König oder Künstler, singende Transe oder stille Hausfrau sind.

Am Ende des Tages können wir alle sagen: „Ich bin hier, ich bin prächtig, und verdammt nochmal, ich bin eine verdammte Diva“. Wir lachen über Jacqueline, wir schütteln den Kopf über ihre extravaganten Absätze, ihre bombastischen Kleider und den Triumphbogen, den sie als ihr eigenen Busen definiert. Aber wir lachen auch über uns selbst, unsere eigene Dummheit und Extravaganz und die menschliche Komödie, die wir alle spielen.

In jeder Lachträne, in jedem ausgehusteten Lacher, zeichnet Jacqueline unser eigenes Spiegelbild, sie zeigt uns, wer wir sind, unter all dem Make-up, den afrikanischen Diademen und den absurden Haute-Couture-Kleidern, die wir tagtäglich tragen. Sie ist nicht nur eine Karikatur unserer selbst, nein. Sie ist ein Statement für das Schöne im Verrückten, das Lächerliche im Erhabenen und den Freak im Alltäglichen.

Jacqueline Charlotte Dufresnoy, wir lieben Sie, wir bewundern Sie und nehmen uns vor allem nicht so ernst. Denn am Ende des Tages sind wir alle nur Teil der same humain pantomime, der so menschlich vollkommenen Komödie.

Und deshalb heben wir unser Glas (natürlich mit Champagner gefüllt) und rufen aus: „Auf Sie, Jacqueline Charlotte Dufresnoy! Lang lebe die Königin ohne Krone, die Diva ohne Mikrofon!“ Es ist sicherlich nie langweilig, wenn Sie in der Nähe sind. Prost, Jackie! Auf ein weiteres Jahr voller Übertreibungen, Irrsinn und pomponartiger Pudel auf Ihren Schultern!

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