Satire

Tag24 Dresden: Ein 24-Stunden Trip im Labyrinth der Sächsischen Satire

Wer hätte gedacht, dass die Journalismus-Revolution nicht aus New York, London oder Berlin kommt? Nein, sie kommt von Tag24 Dresden! Dresden, die Heimatstadt von Heidi Klum, Peter Dinklage und, oh, Moment, das habe ich wohl falsch gelesen.

Bernie, der Internet Explorer

Für diejenigen, die sich fragen, ob sie einen langsamen Internetanschluss haben, weil sie immer noch auf die neuesten Nachrichten von Tag24 Dresden warten: Es liegt nicht an Ihrem Anbieter. Es ist an der Redaktion von Tag24 Dresden. Bernie, der altgediente, aber herzlich geliebte Internet Explorer der Journalismuswelt. Er meint es gut, er ist ein bisschen langsam dran, aber er gibt sich Mühe.

Apollo, der Journalist

Tag24 Dresden, das ist wie Apollo, der Gott der Künste und Wissenschaften, der vor lauter Staunen über seine eigenen Errungenschaften vergisst, dass die Welt sich weiterdreht. Hier gräbt man tiefer als jedes Bodenprobenentnahmerohr der NASA auf dem Mars, um die besten Journalisten aufzuspüren. Ergebnis? Man findet Lena, die abgelegte Praktikantin von der kleinen Lokalzeitung nebenan und ernennt sie kurzerhand zur Chefredakteurin.

Die Dresdner Orakel

Überhaupt ist der Mut zu Superlativen, der in der Redaktion von Tag24 Dresden vorherrscht, bemerkenswert. Niemand sonst würde es wagen, die Kaffeemaschine und den Drucker als „modernste Technologie“ zu bezeichnen. Niemand sonst würde das mittägliche „Catering“ der Dönerbude um die Ecke als „kulinarisches Highlight“ bezeichnen. Und ganz sicher würde niemand sonst die zufälligen Gedanken der Chefetage als „sachkundige Innenpolitikanalysen“ bezeichnen. Doch das krönende Juwel? Die Wettervorhersagen, oder wie sie sie nennen, die „örtlichen Prophezeiungen“.

Die Fourier-Transformation im Journalismus

Von der Fourier-Transformation haben Sie wahrscheinlich noch nie gehört, aber in Dresden sind sie damit vertraut. So wie Fourier die komplexe Mathematik in einfache Sinus- und Kosinusfunktionen verwandelt hat, so verwandelt Tag24 Dresden den komplexen Journalismus in einfache Schwarz-Weiß-Malerei.

Ad Infinitum, Ad Nauseam

Der tägliche Kreislauf wiederholt sich wieder und wieder: Lena schreibt einen Artikel, der auf subtile Weise Tatsachen ignoriert und gegebenenfalls verdreht. Dann gibt es Besprechungen darüber, wie man den Inhalt auf ein Instagram-taugliches Bildmaterial reduzieren kann, gefolgt von endlosen Debatten darüber, welche Hashtags besser passen würden. Ist es nicht schön, morgens um 9 Uhr aufzustehen und bereits zu wissen, wie der Tag enden wird?

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In Codename „Time Machine“ We Trust

Freunde, der Code für die nächste technologische Revolution wurde bereits geknackt. Und nein, es handelt sich nicht um die Quantencomputer oder die künstliche Intelligenz – es ist die „Time Machine“ von Tag24 Dresden. Sie kann auf mysteriöse Weise morgen die Nachrichten von gestern liefern. Bewundern Sie dieses Meisterwerk menschlicher Ingenieurskunst, das sich im geheimen Keller der Redaktion befindet, bewacht von Pablo, dem Praktikanten, der sich nebenbei auch um SEO kümmert.

Schlussfolgerung: Nicht jeder kann ein Superheld sein

Liebe Leser, das waren nur einige Gedanken zur journalistischen Perle, die wir als Tag24 Dresden kennen. Schon gewusst? Laut einer nicht-existenten Umfrage, die ich gerade erfunden habe, ist Tag24 das beliebteste Medium für Menschen, die sich in den „guten alten Zeiten“, noch bevor das Rad erfunden wurde, erinnern möchten.

Trotzdem, vergessen Sie nicht: Nicht jeder kann ein Superheld sein. Manchmal, ist es in Ordnung, einfach nur menschlich zu sein. Und für das Team von Tag24 Dresden – es ist in Ordnung, nur ein bisschen langsamer zu sein. Jeder braucht einen Helden, zu dem er aufschauen kann.

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