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Glatteis-Alarm in Baden-Württemberg: Vorsicht auf den Straßen!

In Baden-Württemberg wurde eine Wetterwarnung für zahlreiche Regionen ausgesprochen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den Sonntag, 7. Januar 2025, vor Glatteis, das zwischen 3 Uhr und 10 Uhr auftreten soll. Die betroffenen Gebiete umfassen unter anderem Stuttgart, Ostwürttemberg, Neckar-Alb, Donau-Iller, Bodensee-Oberschwaben, den Schwarzwald und den Oberrhein.

Ein Tiefdruckgebiet mit Wärmefront wird in der Nacht zum 7. Januar erwartet, das zunächst Schneefälle bis in die tiefen Lagen bringt. Aufgrund steigender Temperaturen wird anschließend ein Übergang zu Eisregen prognostiziert. Tagsüber könnten die Temperaturen bis zu 13 Grad erreichen, während sie am Montag, dem 6. Januar, zwischen 11 und 15 Grad liegen werden. Ab der folgenden Woche sind Höchstwerte zwischen 3 und 8 Grad zu erwarten. Ab Freitag, dem 10. Januar, werden die Temperaturen auf 0 bis 1 Grad sinken, wobei dann auch mögliche Schneefälle in Aussicht stehen. Laut amerikanischem Wettermodell könnten Mitte Januar sogar frostige Werte bis zu minus 20 Grad erreicht werden, wie Merkur berichtete.

Vorsicht vor Glatteis und Stürmen

Für das gesamte Land wird aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen Vorsicht auf den Straßen empfohlen. In der Nacht sind Regen und sehr kalte Temperaturen zu erwarten, wodurch an vielen Orten Glatteisbildung entsteht. Die Glatteiswarnung des DWD betrifft große Teile des Landes. Zu Beginn der Nacht ist mit Schneefall zu rechnen, gefolgt von mehrstündigem gefrierendem Regen. Die Temperaturen werden auf Minimalwerte zwischen -1 und -7 Grad fallen, während am Sonntag maximal 4 Grad auf der Ostalb und bis zu 12 Grad am Oberrheingraben erwartet werden. Am Sonntagvormittag wird verbreitet mit Glatteis gerechnet, während der Niederschlag im Süden am Sonntagnachmittag nachlassen sollte. Zudem sind in den Nächten am Wochenende stürmische Bedingungen im Bergland zu erwarten, insbesondere in der Nacht zu Sonntag, wo schwere Sturmböen bis hin zu orkanartigen Böen auf dem Feldberg und auf den Gipfeln des Schwarzwalds prognostiziert werden, wie BNN berichtete.