FeuerwehrGöttingenHarz

Drohne rettet Wanderin im Harz: Schnelle Hilfe in der Dunkelheit!

Am 25. Februar 2025 kam es im Landkreis Göttingen zu einem erfolgreichen Rettungseinsatz, der die Nutzung modernster Technik zur Rettung einer verirrten Wanderin beinhaltete. Die 28-jährige Frau hatte sich in einem Wald bei Zorge verlaufen und alarmierte anfangs die Leitstelle in Göttingen. Daraufhin wurde ein Suchteam aus Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei zusammengestellt.

Die erste Suche durch die Ortsfeuerwehr Zorge blieb jedoch erfolglos. Ein engerer Kontakt zur Frau über SMS erlaubte es den Einsatzkräften, den Suchradius einzugrenzen. Erst die aufmerksame Nutzung einer Drohne mit Wärmebildkamera führte zum Erfolg: Diese entdeckte die Wanderin, die sich zusätzlich mit dem Licht ihres Handys bemerkbar machte. Die Retter konnten die leicht unterkühlte Frau, die sich im unwegsamen Gelände befand, nach zweieinhalb Stunden erreichen. Die Wetterbedingungen waren mit Minus 2 Grad und Dunkelheit herausfordernd.

Rettungstechniken im Einsatz

Marvin Cuers, der Einsatzleiter, erklärte, dass die Wanderin die Witterung und Dunkelheit falsch eingeschätzt hatte. Er lobte die hervorragende Arbeit der Einsatzkräfte und die erfolgreiche Suche, die deutlich zeigt, wie wichtig es ist, moderne Technologien wie Drohnen zur Unterstützung bei Rettungseinsätzen einzusetzen.

Die Bedeutung von Drohnen wird auch in anderen Kontexten immer relevanter. Laut Berichten von derStandard ist der Alpentourismus in Österreich eine beliebte Freizeitbeschäftigung, wobei Wandern und Skifahren jährlich viele Menschen anziehen. Diese hohe Urlaubsfrequenz führt jedoch auch zu einer steigenden Zahl an hochalpinen Rettungseinsätzen, da immer wieder Wanderer sich im Hochgebirge verirren oder in Lawinengebieten geraten. Bergretter stehen bei diesen Einsätzen oft in Gefahr und sind auf moderne Hilfsmittel angewiesen, um Leben zu retten.

Die erfolgreiche Rettung der verirrten Wanderin im Harz unterstreicht die Bedeutung der Einführung und Integration von Drohnen in die Rettungsmaßnahmen, besonders in schwierigem Gelände.