Weilheim-Schongau

Ehrenamt im Oberland: 32.000 Stunden für die Gemeinschaft geleistet!

Am 27. Februar 2025 zog der Kreisverband Weilheim-Schongau des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Bilanz über das ehrenamtliche Engagement seiner Helfer. Im vergangenen Jahr leisteten die Ehrenamtlichen im Oberland über 32.000 Stunden wertvolle Arbeit. Diese Zahl unterstreicht die Bedeutung des Ehrenamts für die Gesellschaft und den sozialen Zusammenhalt.

Im Mai unterstützten die Retter eine Schnelleinsatzgruppe in Penzberg beim Abtransport eines Gefahrstoffs. Im Juni begleiteten die ehrenamtlichen Helfer die Feuerwehr zu einem Hochwassereinsatz nach Schrobenhausen. Im Juli wurde das Komod Festival in Weilheim kurzzeitig aufgrund eines Unwetters geräumt. Zudem nahmen die Ehrenamtlichen an vielen Übungen teil, um praktische Erfahrungen zu sammeln, wie Radio Oberland berichtete.

Ehrenamtliche Strukturen und Herausforderungen

Das ehrenamtliche Engagement ist entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zu den Aktivitäten gehören unter anderem Mehrgenerationenhäuser, Nachbarschaftshilfen, Mütter- und Familienzentren sowie Beratungsstellen für pflegende Angehörige. Diese Strukturen unterstützen die ehrenamtlichen Netzwerke im Hilfeleistungssystem und entlasten die behördlichen Strukturen. Allerdings fordert der Bayerische Rote Kreuz eine verbesserte Förderlandschaft, da die Fördermittel für Programme seit 2015 nicht erhöht wurden und die Gefahr besteht, dass notwendige Programme eingestellt werden müssen, wie BRK anmerkt.

Zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte und einer besseren Wirksamkeit der Maßnahmen wurden längere Bewilligungszeiträume vorgeschlagen. Besonders aufmerksamkeitsstark sind die „Anlaufstellen für Bildung und Bürgerschaftliches Engagement“, die Kindern und Jugendlichen nach der Coronapandemie Unterstützung bieten sollen.