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Frühlingserwachen: Gärten in Fürstenfeldbruck blühen auf für die Natur!

Mit dem Einzug des Frühlings zeigt sich in den Gärten ein gesteigerter Drang nach Ordnung. Die Tage werden länger und wärmer, und die ersten Blüten von Krokussen, Schneeglöckchen und Winterlingen bereichern die Landschaft. Der Landkreis hat die Sammelstellen für Gartenabfälle wieder geöffnet, was die Gärtnerinnen und Gärtner motiviert, im Garten aufzuräumen. Allerdings wird geraten, dem Drang nach Ordnung zu widerstehen, da in der Laubstreu, an Ästen, Zweigen und abgestorbenen Pflanzenstängeln wichtige Lebensräume für Insekten wie Schmetterlinge, Wildbienen und Käfer verborgen sein könnten. Diese warten nur darauf, zu schlüpfen und aktiv zu werden, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete.

Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Biodiversität in Ziergärten zu fördern. Frühling ist eine ausgezeichnete Zeit, um Gärten und die lokale Tierwelt zu unterstützen. Ziergärten können nicht nur ansprechend für Menschen sein, sondern auch als Lebensräume für lokale Insekten und Vögel fungieren. Der Einsatz einheimischer Pflanzen ist hierbei von großer Bedeutung, da diese besser an die klimatischen Bedingungen angepasst sind. Zudem sollten verschiedene Lebensräume geschaffen werden, um die biologische Vielfalt zu erhöhen. Hierzu zählen Trockenmauern, Totholzhaufen und Blumenwiesen. Chemiefreie Pflege und die Integration von Wasserquellen sind weitere Schritte, die das Ökosystem Garten unterstützen können, wie Gartennetz anmerkt.

Tipps zur Förderung der Biodiversität im Ziergarten

  • Einheimische Pflanzen wählen, die Nahrung und Unterschlupf bieten.
  • Lebensräume wie Trockenmauern und Totholzhaufen integrieren.
  • Auf chemische Pestizide und Düngemittel verzichten.
  • Vielseitige Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten einsetzen.
  • Wasserquellen schaffen, die sicher und zugänglich sind.
  • Wissen und Erfahrungen mit der Gemeinschaft teilen.