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Bundespolizei schlägt zu: Zwei skrupellose Kriminelle gefasst!

Im Bahnhof Lindau-Reutin nahm die Bundespolizei kürzlich zwei Straftäter fest. Die Festnahmen ereigneten sich am Freitagabend, dem 7. März 2025. Ein 36-jähriger rumänischer Passagier eines EuroCity-Zuges von Zürich nach München wurde dabei verhaftet. Der Mann verfügte über einen gültigen schweizerischen Aufenthaltstitel, doch gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München wegen schweren Diebstahls vor. Er wird beschuldigt, im Jahr 2022 im Landkreis München zwei Lagerräume ausgeräumt zu haben, was einen Schaden im oberen sechsstelligen Bereich verursacht haben soll.

Darüber hinaus war der Rumäne seit Ende 2022 per Sicherungshaftbefehl vom Amtsgericht Wolfratshausen wegen fahrlässigen Vollrausches gesucht. Bereits im Jahr 2020 war er wegen schwerem Bandendiebstahl, Drogendelikten und Gewalttaten polizeibekannt. Nach seiner Festnahme wurde er in die Justizvollzugsanstalt München gebracht.

Weitere Festnahme eines deutschen Staatsangehörigen

Einen Tag vor der Festnahme des Rumänen wurde ein 24-jähriger Deutscher, der in der Schweiz wohnt, ebenfalls festgenommen. Gegen ihn lag ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Amtsanmaßung vor, ausgestellt von der Staatsanwaltschaft Freiburg (Breisgau). Der Deutsche konnte jedoch seine Justizschulden in Höhe von fast 2.500 Euro begleichen und somit eine Ersatzfreiheitsstrafe abwenden.

Wie die Schwäbische Zeitung und die Presseportal berichteten, hatte der rumänische Festgenommene bereits im Mai 2024 einen Untersuchungshaftbefehl wegen schweren Diebstahls. Seine Freiheit war zuvor auf Bewährung ausgesetzt worden, jedoch wurde diese aufgrund von Verstößen gegen die Bewährungsauflagen widerrufen. Der deutsche Festgenommene galt als gewalttätig und konnte durch die Begleichung seiner Schulden eine längere Haftstrafe vermeiden.