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Tragisches Bootsunglück vor Wismar: Mann wir tot geborgen!

Das Hospiz in Bernstorf, das sich zwischen Lübeck und Wismar befindet, bietet schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihren Angehörigen einen Ort der Betreuung und Unterstützung. Bis zu 16 Personen können dort gleichzeitig untergebracht werden, was eine enge und individuelle Betreuung ermöglicht. Hans-Jürgen Studt, der Leiter des famila-Warenhauses in Ahrensburg, hat das Hospiz in den letzten dreieinhalb Jahren mit verschiedenen Spendenaktionen unterstützt. Unter anderem stellt er Frühstück, Kaffee sowie Stollen zur Weihnachtszeit zur Verfügung.

Die Finanzierung des Hospiz erfolgt größtenteils über Krankenkassen, jedoch ist das Hospiz gesetzlich verpflichtet, fünf Prozent der Kosten durch Spenden zu decken. Am Infotresen des Warenhauses ist eine Spendendose für das Hospiz aufgestellt, die von vielen Kunden genutzt wird, um mit kleinen Beiträgen zu helfen, wie schloss-bernstorf.de berichtete.

Herausforderungen und neue Entwicklungen im Hospiz

Im Rahmen der Betreuung im Hospiz haben Patienten die Möglichkeit, nach individueller Therapie nach Hause entlassen zu werden; ein solches Beispiel ist Monika Rathsack aus Wismar. Das Hospiz verzeichnet eine hohe Fluktuation, da viele Gäste innerhalb einer Woche versterben, während die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 39 Tagen liegt. Zur Förderung des Austauschs und zum Abbau von Berührungsängsten wird außerdem ein „Café der Lebensfreude“ auf der Dachterrasse des Hospiz geplant, wie ostsee-zeitung.de berichtete.

Zusätzlich gab es in der Region einen tragischen Vorfall: Ein Mann kenterte am Samstag mit seinem Segelboot südlich der Insel Walfisch und wurde schließlich tot geborgen. Der Unglückstag war von starken Windböen von bis zu 60 km/h geprägt. Rettungseinsätze, darunter Hubschrauber und Boote der Wasserschutzpolizei sowie Seenotretter, konnten den Mann nicht lebend retten.

Abseits dieser Ereignisse gab es auch positive Nachrichten aus Wismar: Ronald Geisler aus Wismar nahm an der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ teil und präsentierte seinen Nussknacker. Die Aufzeichnung fand im November statt, die Ausstrahlung ist für den 24. März angekündigt.

Außerdem plant die Freimaurerloge „Zur Vaterlandsliebe“ in Wismar, ihren Tempel am 29. März für Besucher zu öffnen, um über die Freimaurerei aufzuklären und neue Mitglieder zu gewinnen. Erstmals findet am 25. März auch ein Azubi-Infotag im Helios Klinikum Schwerin statt, bei dem verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt werden.