
Die Freiwillige Feuerwehr Adldorf hat ein neues wichtiges Hilfsmittel im Kampf gegen den plötzlichen Herztod erhalten. Wie idowa.de berichtete, wurde ein Defibrillator vor dem Feuerwehrgerätehaus installiert, der gut sichtbar und leicht erreichbar ist.
Die Initiative zur Anschaffung des Gerätes wurde durch eine finanzielle Unterstützung der Gemeinde und eine Spende von Max Georg Graf von Arco auf Valley ermöglicht, welcher 500 Euro für das Gerät spendete. Der Vorsitzende der Feuerwehr, Gerhard Forster, äußerte sich positiv über die Benutzerfreundlichkeit des Defibrillators und betonte die Wichtigkeit, in Notfallsituationen keine Angst vor der Bedienung zu haben. Er wies darauf hin, dass die ersten Minuten bei einem Herzstillstand entscheidend sind und es in Deutschland jährlich über 100.000 Opfer des plötzlichen Herztodes gibt.
Die Bedeutung eines Defibrillators
Den Experten zufolge können jährlich 55 % der Betroffenen von plötzlichem Herzversagen, die keine erkennbaren Vorerkrankungen aufweisen, gerettet werden. Dabei ist es entscheidend, innerhalb von fünf Minuten mit den ersten Maßnahmen zu beginnen, um die Überlebenschancen zu verbessern. Diese Informationen stimmen mit den Erkenntnissen überein, die in einem Artikel von pharmazeutische-zeitung.de präsentiert wurden. Demnach sterben auch in Deutschland jährlich viele Menschen am plötzlichen Herztod, häufig infolge schneller Herzrhythmusstörungen wie Kammertachykardien und Kammerflimmern, die einen sofortigen elektrischen Schock erfordern.
Die Nutzung tragbarer Defibrillatoren könnte helfen, das Sterberisiko zu verringern, insbesondere in der kritischen Phase nach einem Herzinfarkt. Die Ergebnisse der VEST-Studie haben gezeigt, dass die rechtzeitige Anwendung solcher Geräte zu einer signifikanten Reduzierung der Sterblichkeit beitragen kann, wodurch die Bedeutung der Installation des Defibrillators in Adldorf unterstrichen wird.