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Tierheim Feucht in akuter Notlage: Hilfe für 48 gerettete Hunde benötigt!

Im Nürnberger Land steht die Tierrettung und -vermittlung vor ernsthaften Herausforderungen. Vor kurzem wurden 48 Hunde in einem Lkw entdeckt, die auf dem Weg nach England waren, nachdem die Polizei den Fahrer wegen Überschreitung der erlaubten Lenkzeit gestoppt hatte. Das Tierheim Feucht sprang kurzfristig ein, um die Hunde zu versorgen. Es ist nicht nur für die Vermittlung zuständig, sondern auch für Tierrettung, Notdienst und Tierschutz.

Das Tierheim sieht sich jedoch mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, die durch einen undichten Dachstuhl verschärft werden. Die erforderliche Dachsanierung kostet schätzungsweise 400.000 Euro. In einem öffentlichen Hilferuf bitten die Verantwortlichen um Spenden, um den Erhalt des Tierheims langfristig zu sichern. Jährlich werden im Tierheim bis zu 600 Tiere betreut, einige nur kurzfristig, während andere über viele Jahre dort bleiben. Das Team besteht aus 20 Festangestellten, fünf Azubis und vielen Ehrenamtlichen.

Dringender Bedarf an Unterstützung

Die sichtbaren Schäden durch Feuchtigkeit betreffen vor allem den Waschraum für Hunde. Trotz der erheblichen Notwendigkeit für finanzielle Unterstützung bleibt die Hilfe vom Land oder Landkreis gering. Die Leiterin des Tierheims fordert eine stärkere staatliche Unterstützung für Tierheime, insbesondere angesichts neuer Auflagen des Veterinäramts, die teure Umbauten erfordern, einschließlich der Quarantänestation für Katzen. Zusätzlich zu den aktuellen Herausforderungen verdeutlicht die Tierrettungsseite des Tierheims die Wichtigkeit ihrer Arbeit und kündigt an, dass jede Hilfe willkommen ist, um die wichtige Aufgabe der Tierrettung fortzusetzen, wie tierheim-feucht.de berichtete.

Die Situation im Nürnberger Land ist ein weiterer Beleg für die schwierige Lage vieler Tierheime in Deutschland, die oft am Rande ihrer finanziellen Möglichkeiten operieren. Die Notwendigkeit von Spenden und staatlicher Unterstützung ist dringender denn je, um Tieren in Not weiterhin helfen zu können, wie t-online.de berichtete.