
Der VfL Osnabrück wurde für seine Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt (JVA) Vechta mit dem Sepp-Herberger-Award ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Montagabend in Wolfsburg statt und würdigte das Projekt „Anstoß für ein neues Leben“. Ziel dieses Projektes ist die Resozialisierung von Gefängnisinsassen, insbesondere von jungen Strafgefangenen.
Im Rahmen des Projekts trainieren zwölf verurteilte Männer regelmäßig mit Trainern des VfL Osnabrück und nehmen an Fußballspielen gegen die Traditionsmannschaft des Clubs teil. Der Austausch zwischen den Teilnehmern spielt eine wichtige Rolle in der Initiative, die bereits seit zwei Jahren besteht. Bei der Verleihung waren prominente Persönlichkeiten wie Alexandra Popp, Otto Rehhagel und Philip Lahm anwesend. Insgesamt wurden elf Preise in fünf Kategorien vergeben, wobei das Preisgeld insgesamt 100.000 Euro beträgt.
Besondere Auszeichnung für ein wichtiges Projekt
Die Sepp-Herberger-Stiftung verlieh den ersten Preis in der Kategorie Resozialisierung an das Projekt des VfL Osnabrück und der JVA Vechta. Für die erfolgreichen Bemühungen erhält die Justizvollzugsanstalt gemeinsam mit dem VfL Osnabrück ein Preisgeld von 12.000 Euro. Das Projekt fördert nicht nur die sportlichen Fähigkeiten der Teilnehmer, sondern trägt auch zur Reintegration in die Gesellschaft bei, indem es jungen Menschen neue Perspektiven aufzeigt.