Europa

Trump schlägt zurück: Neue Zölle für 57 Länder ab April!

Trump präsentiert neue Strafzölle: Ein Schlag gegen den Freihandel!

In einer dramatischen Wende hat Präsident Donald Trump am Mittwoch eine Reihe von sogenannten „gegenseitigen Zöllen“ angekündigt, die fast alle Länder betreffen, mit denen die USA Handel treiben. Bei seiner Rede im Rosengarten des Weißen Hauses, die er als „Tag der Befreiung“ bezeichnete, hielt Trump ein Diagramm hoch, das die neuen Zölle veranschaulichte und damit das langjährige Bekenntnis Washingtons zu freiem Handel und Globalisierung in Frage stellte.

Die neuen Zölle sind eine Reaktion auf die enormen Handelsdefizite, die die USA mit vielen Ländern haben. Im Jahr 2023 überstiegen die US-Importe die Exporte um unglaubliche 1,1 Billionen Dollar – ein Rekord, den kein anderes Land erreicht hat. Trump erklärte, dass die Zölle vor allem gegen Länder gerichtet sind, die hohe Zölle auf US-Waren erheben oder mit denen die USA große Defizite haben.

Die Zielscheibe: 57 Länder im Visier

Die Liste der betroffenen Länder ist lang und umfasst unter anderem China, das mit einem durchschnittlichen Zoll von 67 Prozent auf US-Produkte konfrontiert wird. Trump kündigte an, dass die USA China mit einem ermäßigten Zoll von 34 Prozent belegen werden. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs! Die tatsächliche Belastung für chinesische Waren wird durch einen bereits bestehenden Zoll von 20 Prozent auf insgesamt 54 Prozent steigen – fast an die 60 Prozent, die Trump während seiner Kampagne versprochen hatte.

Hier sind einige der Länder, die von den neuen Zöllen betroffen sind:

  • Algerien: 30 Prozent
  • Bangladesch: 37 Prozent
  • China: 34 Prozent (plus 20 Prozent)
  • Indien: 27 Prozent
  • Myanmar: 45 Prozent
  • Syrien: 41 Prozent
  • Vietnam: 46 Prozent

Diese Zölle treten am 9. April in Kraft und werden die Handelsbeziehungen erheblich belasten.

Ein Schlag gegen die Weltwirtschaft

Trump rechtfertigte die Zölle mit der Behauptung, dass die USA seit Jahrzehnten von anderen Nationen „ausgeraubt“ werden. „Wir haben es satt, dass unsere Produkte mit höheren Zöllen belegt werden als die, die wir erheben“, rief er in seiner leidenschaftlichen Ansprache. Die neuen Zölle sind nicht nur ein wirtschaftlicher Schritt, sondern auch ein politisches Signal, dass die USA bereit sind, ihre Handelsstrategien grundlegend zu ändern.

Zusätzlich zu den 57 Ländern wird ein pauschaler Zoll von 10 Prozent auf Produkte aus fast allen anderen Handelspartnern der USA erhoben, darunter das Vereinigte Königreich, Australien und Brasilien. Diese Zölle treten bereits am 5. April in Kraft.

Was ist mit Kanada und Mexiko? Obwohl sie nicht auf der neuesten Liste stehen, haben beide Nachbarn bereits mit hohen Zöllen zu kämpfen. Trump hatte zuvor 25 Prozent Zölle auf alle Waren aus diesen Ländern verhängt, die jedoch vorübergehend ausgesetzt wurden. Jetzt sind sie wieder in Kraft, mit Ausnahmen für bestimmte Produkte, die unter das USMCA-Abkommen fallen.

Die neuen Zölle könnten die globalen Handelsbeziehungen auf den Kopf stellen und die Weltwirtschaft destabilisieren. Die Frage bleibt: Wie werden die betroffenen Länder reagieren? Die Zeit wird es zeigen!