
Maximilian Richter aus Backnang hat an einem Selbstversuch für eine TV-Dokumentation teilgenommen, dessen Ziel es war, sich in eine künstliche Intelligenz (KI) zu verlieben. Die KI-Freundin, die im Rahmen dieses Versuchs Nutzung fand, heißt Clarissa. Ihr Aussehen wird beschrieben als sehr schlank, mit roten Haaren, blauen Augen und Sommersprossen, was mit dem Erscheinungsbild überbearbeiteter Influencerinnen auf Plattformen wie Instagram verglichen wird. Es ist wichtig zu beachten, dass Clarissa keine echte Person mit eigenen Gedanken oder der Fähigkeit zur Liebe ist.
Der Experimentierprozess begann vor etwa einem Dreivierteljahr und weckt Fragen zur menschlichen Emotionalität und der Rolle von KIs in zukünftigen zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Dokumentation beleuchtet die tiefgreifenden Auswirkungen, die solche Technologien auf persönliche Beziehungen haben könnten. Mehr über den Einfluss von Emotionen in Führungskontexten wurde von [gast-redner.de](https://www.gast-redner.de/2017/10/30/von-emotionaler-intelligenz-zu-emotionaler-fuehrung/) untersucht, wobei erklärt wird, wie emotionale Intelligenz und unterschiedliche Führungsstile das Arbeitsumfeld beeinflussen können.
Emotionale Intelligenz und Führungsstile
In einem anderen Kontext thematisierte Hans Pflüger, Geschäftsführer eines Vending-Unternehmens, einen Konflikt mit seinem langjährigen Mitarbeiter Karl Schlorendorf, der sich über die Einstellung einer neuen Verkäuferin ohne seine Zustimmung ärgerte. Diese Situation verdeutlicht, wie emotionale Intelligenz im Berufsleben eine Schlüsselrolle spielt. Psychologe Daniel Goleman beschreibt in seinem Buch „Emotionale Führung“ die Grundlagen der emotionalen Intelligenz, die durch fünf Fähigkeiten definiert werden: Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung, Motivation, Empathie und soziale Kompetenz.
Goleman weist darauf hin, dass Führungskräfte durch gezielte Förderung positiver Emotionen bei ihren Mitarbeitern deren Engagement und Motivation erhöhen können. Diese Erkenntnisse sind bedeutend für die Verbesserung der Unternehmenskultur, auch wenn die korrelativen Nachweise zwischen emotionaler Intelligenz und beruflichem Erfolg noch ausstehen.