
In der heutigen Krypto-Landschaft stehen Nutzer von Plattformen wie Binance, Coinbase und Bitvavo vor der Herausforderung, dass ihre Konten gesperrt werden können. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf den Zugriff auf Gelder und die Durchführung von Transaktionen. Nutzer erhalten oft eine automatische Nachricht über die Deaktivierung ihres Kontos und sind gezwungen, den Kundenservice für weitere Informationen zu kontaktieren. Zu den häufigsten Gründen für die Sperrung gehören unvollständige Verifizierungsprozesse, verdächtige Aktivitäten und die Nutzung von Privatsphäre-Tools, wie [anwalt.de](https://www.anwalt.de/rechtstipps/binance-coinbase-bitvavo-gesperrtes-krypto-konto-so-kommen-sie-wieder-an-ihre-coins-241406.html) berichtete.
Die Sperrung kann auch auf unklare Herkunft der Gelder, Verstöße gegen interne Richtlinien oder Fehler bei Steuerangaben zurückzuführen sein. In vielen Fällen sind die Nutzer jedoch rechtlich berechtigt, gegen die Sperrung vorzugehen, da sie vertragliche Ansprüche gegenüber der Plattform haben. Zudem ist es wichtig, dass Nutzer alle relevanten Unterlagen sichern, um ihre Ansprüche geltend zu machen. Anwälte bieten Unterstützung bei der Entsperrung oder Rückforderung von Kryptowährungen, wobei die Erfolgschancen stark variieren können. Eine schnelle Reaktion der Nutzer ist empfehlenswert, um rechtliche Ansprüche nicht zu verlieren.
Problematische Interaktionen mit Banken
Parallel zu den Herausforderungen bei Krypto-Plattformen berichten viele MandantInnen von Problemen im Umgang mit Banken. Diese Gesichtspunkte stehen im Kontext von Kryptowährungen und dem Giralgeldsystem, in dem Banken zunehmend skeptischer gegenüber Krypto-Handel eingestellt sind. Insbesondere bei hohen Gewinnen aus Kryptowährungen kann es zu Kontosperrungen kommen, da die Banken Verdacht auf Geldwäsche schüren und die Herkunft der eingesetzten Mittel überprüfen, wie [rechtsanwalt-kryptowaehrungen.de](https://rechtsanwalt-kryptowaehrungen.de/probleme-bank/) herausfand.
Die Probleme treten häufig ohne Vorwarnung auf und können sowohl Privatpersonen als auch Firmenkonten betreffen. Es ist zu beachten, dass der Handel mit Kryptowährungen allein rechtlich kein Kündigungsgrund für bestehende Konten ist. Oftmals erfordern Banken einen Nachweis über die Herkunft der Gelder, die auf das Konto eingezahlt werden, insbesondere wenn großes Kapital aus dem Verkauf von Kryptowährungen kommt. Die rechtliche Überprüfung von Kontosperrungen und der Umgang mit Banken ist möglich und kann durch spezialisierte Anwälte unterstützt werden.