Freiburg im Breisgau

Fairplay im Sport: SC Freiburg und Union Berlin setzen Zeichen!

In der Bundesliga zeigen zwei Clubs, der SC Freiburg und der 1. FC Union, dass Fairplay auch in Wettkampfsituationen von Bedeutung sein kann. Wie Berliner Kurier berichtete, erlebten die Zuschauer im letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften eine sportlich faire Begegnung, trotz der hitzigen Konkurrenz zwischen den Teams. Während Freiburg um den erstmaligen Erhalt eines Champions-League-Platzes kämpft, hat Union nach einem 2:1-Sieg weiterhin Abstiegssorgen.

Das Spiel wurde unterbrochen, als Woo-Yeong Jeong durch eine Verletzung am Boden lag. In dieser Situation zeigten sowohl Trainer Steffen Baumgart als auch der Torwarttrainer Michael Gspurning beachtliches Fairplay, indem sie den verletzten Spieler unterstützten. Auch Noah Atubolu, der sich bei einer Aktion verletzte, erhielt tröstende Worte von gegnerischen Spielern. Solche Gesten verdeutlichen, dass Emotionen im Sport berücksichtigt werden sollten, vor allem in entscheidenden Momenten.

Der SC Freiburg in der Fairplay-Wertung

Wie WAZ berichtete, steht Freiburg derzeit auf Platz sieben in der Bundesliga und ist damit der erste Anwärter auf einen zusätzlichen Startplatz in der Europa League. In der bundesligainternen Fairplay-Rangliste belegt der Club den dritten Platz hinter Borussia Dortmund und Bayern München. Diese Rangliste basiert auf der Anzahl der erteilten Gelben, Gelb-Roten und Roten Karten sowie dem Verhalten von Fans und Vereinsverantwortlichen.

Trainer Robin Dutt betonte, dass der Verein nicht gezielt auf eine Teilnahme an der Europa League über die Fairplay-Wertung hinarbeiten wird. Dutt erklärte es für absurd, sich aus Zweikämpfen herauszuhalten, um Fairplay-Punkte zu sammeln. In den letzten vier Jahren war Freiburg jedoch konstant in der obersten Riege der Fairplay-Wertung vertreten. Historisch hat sich der Club bereits in der Saison 1995/96 sowie 2001/02 sportlich für den UEFA-Cup qualifiziert.