
Im Freiburger Museum für Neue Kunst wird derzeit die Ausstellung „Marta! Puppen, Pop & Poesie“ gezeigt, die der Künstlerin Marta Kuhn-Weber (1903–1990) gewidmet ist. Diese ist am Freitag, dem 14. März 2025, gestartet und läuft bis Sonntag, den 21. September 2025. Die Schau präsentiert 36 Puppen, die nicht nur großformatige Berühmtheiten wie Marilyn Monroe, Mick Jagger und Salvador Dalí darstellen, sondern auch gesellschaftliche Rollenbilder, Gender und Sexualität thematisieren, wie RegioTrends berichtete.
Kuhn-Weber, die in den 1960er und 1970er Jahren in Paris aktiv war, hatte eine Ausbildung als Steinmetzin absolviert und studierte ab 1923 an der Badischen Landeskunstschule in Karlsruhe. Sie gründete ein Trickfilmatelier zur Produktion von Puppenfilmen und betrieb in Paris eine eigene Galerie. Ihre vielfältigen Werke umfassen Malerei, Bronzen, Tonplastiken sowie textile Objekte und fotografische Selbstinszenierungen. Ein besonderes Highlight der Ausstellung sind die puppenbasierten Animationen, die von zeitgenössischen Künstler*innen wie Boris Eldagsen und den Animatoren Vanessa Valk und Jens Burde präsentiert werden.
Begleitveranstaltungen und poetischer Rundgang
Begleitend zur Ausstellung sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Am Donnerstag, dem 10. April 2025, von 18 bis 19 Uhr, findet ein poetischer Ausstellungsrundgang statt, der von der Performerin Dorothea Gädeke gestaltet wird. Die Teilnahmegebühr hierfür beträgt 7 Euro regulär und 5 Euro ermäßigt, und es sind nur begrenzte Plätze verfügbar. Neben dem Rundgang können Besucher eigene Puppen gestalten und ihre kreierten Werke an einer Pinnwand ausstellen. Auch eine Spotify-Playlist mit dem Titel „Songs for Marta!“ sorgt für eine musikalische Vertiefung der Ausstellung.
Das Museum ist von dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags bis 19 Uhr. Die Eintrittspreise liegen bei 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, während der Eintritt für unter 27-Jährige, Mitglieder des Fördervereins, Inhaber des Freiburg-Pass sowie Besucher mit einem Museums-PASS-Musées kostenlos ist. Tickets können an der Museumskasse oder online erworben werden. Darüber hinaus ist ein Katalog zur Ausstellung für 28 Euro im Online-Shop und 35 Euro im Buchhandel erhältlich, wie BZ-Ticket berichtete.