
Am frühen Sonntagmorgen kam es auf der A5 bei Renchen zu mehreren schweren Unfällen, die vermutlich durch Rehe auf der Fahrbahn verursacht wurden. Infolge des ersten Unfalls verlor ein 25-Jähriger die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Er wurde umgehend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden bei diesem Vorfall beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.
Ein weiterer Unfall ereignete sich, als ein 48-Jähriger in die Leitplanken krachte. Er blieb jedoch unverletzt, sein Fahrzeug erlitten einen wirtschaftlichen Totalschaden. Die Unfälle führten zu einem circa 400 Meter langen Trümmerfeld auf der Autobahn, in das mindestens zwei weitere Autofahrer verwickelt waren, was zu weiterem Sachschaden führte. Beamte des Autobahnpolizeireviers Bühl waren bis in die Morgenstunden mit der Unfallaufnahme beschäftigt, während der Verkehr während der Bergungsarbeiten an der Unfallstelle umgeleitet wurde. Alle sachdienlichen Hinweise zu den Unfällen können unter der Telefonnummer 07223/80847112 gegeben werden, wie der Schwarzwaelder Bote berichtete.
Wildunfälle und steigendes Risiko
In den vergangenen fünf Jahren wurden 1.586 Personen bei Wildunfällen verletzt und sechs Menschen verloren dabei ihr Leben. Immer mehr Ereignisse finden zudem bei Dunkelheit statt, wo 47% der Wildunfälle mit Personenschäden vorkommen. Um das Risiko zu minimieren, empfehlen Experten wie Mag. Christian Schimanofsky und DI Josef Pröll entsprechende Vorsichtsmaßnahmen, etwa das Anpassen der Geschwindigkeit und das Beachten von Wildwarnreflektoren, wie auf der Website KFV erläutert wird.