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Heidelberg Materials hat am 25. Februar 2025 in Heidelberg die Einführung einer neuen Marke angekündigt, die sich der Förderung nachhaltiger Bauprodukte widmet. Unter der Marke evoBuild werden CO2-reduzierte und zirkuläre Produkte gebündelt, um die Transparenz für Kunden und Interessengruppen zu erhöhen.
Die neue Marke evoBuild ergänzt die bestehende Marke evoZero, die den weltweit ersten Net-Zero-Zement aus der CCS-Technologie repräsentiert. Heidelberg Materials ist damit das erste Unternehmen in der Baustoffindustrie, das einheitliche Kriterien zur Kennzeichnung nachhaltiger Produkte weltweit anwendet.
Nachhaltigkeitskriterien und Produkte
Für die Produkte der Marke evoBuild gelten strenge Anforderungen: Die verwendeten Zemente müssen eine CO2-Reduktion von mindestens 30% im Vergleich zu den globalen Referenzwerten der Global Cement and Concrete Association (GCCA) für CEM I aus dem Jahr 2020 aufweisen. Darüber hinaus muss das Global Warming Potential (GWP) für Zemente ≤ 500 kg CO2-Äquivalent pro Tonne betragen, um das evoBuild-Label tragen zu können.
Die Betone der Marke erfüllen die Anforderungen gemäß DIN 1045-2 und müssen für CO2-reduzierte Produkte mindestens CSC-Level 1 erreichen. Zirkuläre Eigenschaften sind gegeben, wenn entweder mindestens 30% rezyklierte Zuschlagstoffe enthalten sind oder der Materialbedarf um mindestens 30% reduziert wird. Produkte der Marke evoBuild sind in allen Geschäftsbereichen von Heidelberg Materials erhältlich.
Diese Initiative ist Teil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, das bis 2050 Net-Zero erreichen möchte. Zudem strebt Heidelberg Materials an, bis 2030 50% seines Umsatzes mit nachhaltigen Produkten zu erzielen.