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Marstallmensa in Heidelberg: Sanierung verschiebt Schließung auf 2026!

Die Marstallmensa in Heidelberg wird erst im April 2026 für Sanierungsarbeiten geschlossen, statt wie ursprünglich geplant Ende 2023. Der Grund für die Verzögerung liegt in einem holprigen Genehmigungs- und Bewilligungsprozess seitens des Landes Baden-Württemberg, wie die rnz.de berichtet. Insgesamt investiert das Land rund 40 Millionen Euro in die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes, das um 1510 erbaut wurde.

Die Sanierungsmaßnahmen umfassen unter anderem eine Erneuerung der Küche, energetische Modernisierungen, Brandschutzmaßnahmen sowie behindertengerechte Umbauten. Nach der Sanierung wird die Mensa voraussichtlich für mindestens drei Jahre geschlossen bleiben. Um den Wegfall der Marstallmensa zu kompensieren, wird die Triplexmensa ausgebaut, die über 600 neue Sitzplätze und einen Foodcontainer im Innenhof bieten wird. Zudem wird das Marstallcafé im Februar 2024 in die Triplexmensa verlagert.

Verzögerungen und Auswirkungen

Die Schließung der Marstallmensa wird erst erfolgen, wenn die Mensa in der Krehl-Klinik am Campus Bergheim in Betrieb genommen wird. Die Eröffnung dieser Klinik ist für das erste Halbjahr 2026 geplant, jedoch gibt es bereits Verzögerungen von zwei Jahren im Bauablauf. In der Zwischenzeit müssen Alternativen wie Container und ein Festzelt, die in Betracht gezogen wurden, auf die Kapazitätserweiterung der Triplex-Mensa zurückgreifen. Diese Erweiterung wird notwendig sein, um die zusätzlichen Studierenden, die无法 in der Marstallmensa untergebracht werden können, zu bewältigen.

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf schätzungsweise 42,5 Millionen Euro. Das Personal der Marstallmensa bleibt erhalten und wird in anderen Mensen eingesetzt, während die Preiserhöhungen für die Mensa derzeit nicht geplant, aber nicht ausgeschlossen sind. Kulturelle Veranstaltungen, die bislang im Marstall stattfanden, sollen auf den Campus Bergheim und die Triplex-Mensa verlagert werden. Der gesamte Sanierungsprozess wird von der Behörde Vermögen und Bau auf etwa drei Jahre geschätzt, sodass die Wiedereröffnung der Mensa möglicherweise ins Wintersemester 2028/29 fallen könnte, wie in einem weiteren Bericht auf ruprecht.de nachzulesen ist.