Alb-Donau-KreisUlm

Klimawandel und Obstbau: Experten geben Tipps für Streuobstwiesen!

Am 18. März 2025 fand in der Gaststätte „Hirsch“ in Erbach-Dellmensingen der traditionelle Frühjahrsvortrag des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine im Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm e.V. statt. Diese Veranstaltung, organisiert von dem ehrenamtlichen Kreisvorsitzenden Günter Stolz, zog zahlreiche Teilnehmer an, darunter Vorstände und Mitglieder der Obst- und Gartenbauvereine, Vertreter der Baumwartvereinigungen sowie Teilnehmer des neuen Ausbildungskurses zum „Fachwart für Obst- und Gartenbau“ und deren Ausbilder.

Der Referent des Abends war Markus Zehnder, ein erfahrener Obst- und Gartenbauberater, der seit über 30 Jahren im Landratsamt Zollern-Alb-Kreis tätig ist. Zehnder ist nicht nur bekannt als Streuobst- und Sortenexperte, sondern auch als Buchautor, unter anderem von „Streuobstbau – Obstwiesen erleben und erhalten“ in Zusammenarbeit mit Prof. Friedrich Weller. Während der Veranstaltung beantwortete er Fragen aus dem Publikum und betonte: „Passen wir uns für unsere Streuobstwiesen diesem Klimawandel an!“

Ausbildung zum Fachwart

Die Bedeutung der Pflege von Streuobstwiesen wird auch durch die Fachwart-Ausbildung in Zollernalb unterstrichen. Diese Ausbildung konzentriert sich auf die optimalen Pflegepraktiken für Streuobstwiesen. Baum- und Fachwarte unterstützen das Landratsamt bei der Ausbildung zum LOGL geprüften Obst- und Gartenfachwart. Die Ausbildung umfasst wesentliche Inhalte wie den Schnitt und die Pflege von Obstbäumen, die Verwertung der Früchte sowie die Erkennung und Vermeidung von Krankheiten, wie auf der Website der Fachwarte Zollernalb berichtet wird.