
Am 5. März 2025 wurde eine Faschingsveranstaltung in Murg im Kreis Waldshut vorzeitig beendet. Grund hierfür war der Verdacht auf den Einsatz von K.-o.-Tropfen. Sechs Besucherinnen klagten über Symptome, die typischerweise mit K.-o.-Tropfen in Verbindung gebracht werden, darunter plötzliche Benommenheit, Erinnerungslücken und Übelkeit. Nach diesen Beschwerden meldeten sich weitere sieben Personen, die ähnliche Symptome aufwiesen.
Am Morgen nach der Veranstaltung wurden Blut- und Urinproben der betroffenen Personen entnommen. Die anschließende Analyse durch die Rechtsmedizin ergab jedoch keine Substanzen, die typischerweise als K.-o.-Mittel eingesetzt werden. Darüber hinaus stellte die Staatsanwaltschaft fest, dass keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine Straftat vorliegen und Informationen über eine mögliche Einstellung des Ermittlungsverfahrens blieben aus, wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten.
Allgemeine Informationen über K.-o.-Tropfen
K.-o.-Tropfen sind Substanzen, die verwendet werden, um das Bewusstsein von Personen vorübergehend zu beeinträchtigen. Sie können zu einem Verlust der Kontrolle und Gedächtnisverlust führen. Die Wirkungen und Folgen solcher Substanzen wurden auch ausführlich in einem Artikel auf ZDF behandelt, wo die Mechanismen und die Risiken von K.-o.-Tropfen näher erklärt werden.